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17. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MALEVOLENT CREATION - The will to kill
Band MALEVOLENT CREATION
Albumtitel The will to kill
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage www.malevolentcreation.cjb.net
Verffentlichung 11.11.2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Attaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaack!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mit dieser unzweideutigen Kampfansage melden sich die Prgelknaben MALEVOLENT CREATION mehr als eindrucksvoll zurck, was ein Brett! Und die Burschen weichen keinen Tritt breit von ihrem Weg, den sie seit nunmehr zehn Jahren und mit insgesamt ebenfalls zehn Verffentlichungen im Marschgepck (Joe Black und Manifestation mitgerechnet) gnadenlos beschreiten, sondern machen kompromisslos alles nieder, was sich jenseits des Weges befindet. Will sagen, hier werden keine Experimente eingegangen, man bleibt sich treu und das, ohne in eine undienliche Stagnation zu verfallen! Musikalisch und vor allem technisch sind die Brder schon lange ber jeden Zweifel erhaben, aber besonders was die Produktion von The will to kill angeht, hat man Anno 2002 noch einmal einen draufsetzen knnen. Der Sound, der im Mana Recording Studio im guten alten Tampa/Florida zusammengebraut wurde, ist schlicht und ergreifend perfekt! Satt, knackig und brutal ohne Ende, da kommt Freude auf! Soll noch einer sagen, dass auf Nuclear Blast heutzutage nur noch weichgesplte Eunuchen-Retorte verbreitet wird, geht doch. Wichtigste nderung bei MALEVOLENT CREATION drfte indes der neuerliche Wechsel am Gesang sein: So schreit sich mittlerweile Kyle Symons die Seele aus dem geschundenen Leib und drfte dabei einigen von den Grindern HATE PLOW bekannt sein, wo ja bekanntlich noch zwei weitere MALEVOLENT CREATION-Members mitzocken, nmlich Rob Barret und Phil Fascina. Dass Mr. Symons sein Mundwerk mehr als versteht (geil wa?!), hat er erst vor gut einem halben Jahr auf den No Mercy-Festivals eindrucksvoll unter Beweis stellen knnen. So sollte sich Death-Metal-Gesang anhren, wtend, brachial und intensiv. Da knnen alle Mchtegern-Grunzer aus der New Wave of Global Death Grind mit ihrem todlangweiligen Gegurgel einpacken. Zur Musik der SLAYER des Death Metals, wie sie ja mitunter genannt werden, bleibt nicht viel zu sagen, da, wie oben erwhnt, alles beim alten geblieben ist. Die Geschwindigkeit wechselt stndig zwischen schnellem, przisem Geprgel und Ausflgen in die groovende Welt des Midtempos, wodurch Langeweile vor vorne herein keine Chance bekommt. Dazu gesellen sich mal etwas thrashigere, und an anderer Stelle ein paar grindige Einflsse, insgesamt fut man aber eindeutig im Death Metal amerikanischer Schule. In das musikalische Gewitter werden ab und an zustzlich die bekannten Hochgeschwindigkeits-Soli eingeflochten, die mich noch am ehesten an SLAYER erinnern. Interessant ist noch, dass bei dem Titel Assassin Squad James Murphy himself einige Soli beigesteuert hat, was mir aber ehrlichgesagt nicht weiter aufgefallen wre. Fazit: MALEVOLENT CREATION haben einen weiteren Hammer vor dem Herrn erschaffen, der Fans in hchste Ekstase versetzen wird und auch sonst den meisten Deathern zu Genge reichen drfte, ich fr meine Teil bin begeistert!
   
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