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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MALEFACTOR - Death falls silent
Band MALEFACTOR
Albumtitel Death falls silent
Label/Vertrieb Metal Age Productions
Homepage www.geocities.com/xmalefactorx
Verffentlichung 2003
Laufzeit 40:51 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Weia! Keine leichte Kost, die mir hier von den Amis MALEFACTOR vorgesetzt wird. Allein die Tatsache, dass von den fnf Bandmembers vier an den Vocals beteiligt sind, spricht eine deutliche Sprache: Grind. Allerdings ist "Death falls silent" viel mehr als das, ich versuch nur die ganze Zeit rauszufinden, WAS eigentlich...! Durch die Gesangseinlagen, die hauptschlich aus Growls und heftigem, verzerrtem Geschreie bestehen, hat die Mucke eben einen ziemlich Hang zum Grind. Die tiefen Gitarren und die oft moshkompatible Rhytmus-Struktur hat aber auch eine gewissen hnlichkeit mit diversen Nu-Metal-Auswchsen. Nur wrden sich die Trend-Kiddies, die sich diesen Mist reinziehen, wohl bei den ersten Tnen von MALEFACOR vor den nchsten Schulbus werfen. Schwer verdaulich wirkt die Mucke der Truppe nicht zuletzt durch die vertrackt eingebauten, unerwarteten Breaks, die teils absolut schrgen Leads, die Melodien (!) und den sehr eigenwillig werkelnden Bass. Und apropos Bass: Hier hat MALEFACTOR oder deren Soundengineer eindeutig bertrieben, denn man kann vermutlich noch zehn Kilometer weiter spren, wenn einer diese CD in den Schacht wirft, Hammer wie das pumpt! Aber dafr gibbet ja so kleine Regler an der Anlage. Textlich beschftigt man sich mit Krieg und persnlichen Problemen, alles wirkt sehr emotional. Das Intro htte man sich hingegen schenken knnen: Wie oft hab ich schon "I love the smell of Napalm in the morning!" vernehmen drfen, suuuuuper Jungs... Hm, keine Ahnung, wem ich hier ne Empfehlung aussprechen soll, mir persnlich ist MALEFACOR zu stressig. Wer die Herausforderung sucht und wem DISBELIEF zu straight-forward ist, kann's ja mal versuchen!
   
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