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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SUFFERAGE - Everlasting Enmity
Band SUFFERAGE
Albumtitel Everlasting Enmity
Label/Vertrieb Remission Records
Homepage www.sufferage.de
Verffentlichung 09.11.2007
Laufzeit 40:00 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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SUFFERAGEs Zweitwerk "BloodSpawn" erschien vor gut einem Jahr und wurde von mir nicht unbedingt mit Lorbeeren berhuft. Dafr fiel das Album fr meinen Geschmack zu sehr in Richtung "ganz nett" aus.
Sollte sich in der oft zitierten Business-"Weisheit", dass das dritte Album einer Band von entscheidender Bedeutung ist, aber ein Funken Wahrheit finden, so steht den Deutschen Deathern eine goldene Zukunft bevor. "Everlasting Enmity", das steht felsenfest, ist um Lngen besser ausgefallen als der Vorgnger und ganz groes Death Metal-Kino! Dabei hatte der Trupp um die Brder Lasse (git.) und Ole (dr.) Fink Anfang 2007 zunchst den Weggang von Front-Rhre Jasmin zu verkraften. Den vakanten Posten bernahm alsbald Sebastian Frhlich, der am Mikro alles macht, nur nicht seinem Namen Ehre. Auch wenn mir Jasmins Sangesknste gefallen haben, so hat der Neue doch weitaus mehr Schub in der Brust und beherrscht neben den Genre-typischen, tiefen Growls auch death-grindige Schweinchen-Einlagen ("The Swamp" u.a.).
Musikalisch haben sich SUFFERAGE zunchst im Hamburger 3rd A Studio ein wahre Mrder-Produktion zugelegt, "Everlasting Enmity" knallt wahrlich (ein)druck(s)voll aus den Boxen. Technisch hat man sich, so ich das als Laie sagen kann, nochmals gesteigert, dem Ami-Tod ist man daher dankenswerterweise recht nahe. Der wird mit Ausnahme weniger melodischer Momente (z.B. in "Worthless", "Red Sun Arise") heftig rollend dargeboten. Immer geht's nach vorne, immer will man sich den Nacken wund wirbeln.
Zusammen machen die schneidenden, teils abgrundtiefen Riffs, der satt wummernde Bass und die bemitleidenswerte Doublebass glasklar, dass SUFFERAGE mit ihrem Drittwerk zur Speerspitze des heimischen Todesstahls vorstoen wollen. OBSCENITY jedenfalls sollten sich schon mal warm anziehen. Hrt in einen Brecher wie den Titeltrack (ohne Gesang, dafr aber mit dezenten Keys!) rein und ihr wisst, wieso!
   
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