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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NECRODEATH - Draculea
Band NECRODEATH
Albumtitel Draculea
Label/Vertrieb Scarlet Records
Homepage www.necrodeath.net
Verffentlichung 15.10.2007
Laufzeit 47:47 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Zuerst war die Freude: die neue NECRODEATH! Dann kam der Zweifel: Die Scheibe heit "Draculea" - ein Konzeptalbum ber Vampire. Ghn. Nicht schon wieder ber die Blutsauger.
Nun gut, erstmal mit der Platte in den CD-Player rein und hingelauscht. Zuerst garnt mich ein unheimliches, dsteres Intro mit weiblichem Sprech-Gesang ein und bereitet mich auf das folgende Inferno vor: Das erste Liedchen hrt auf den Namen "Smell Of Blood" und ich kriege den Chorus dieses brachialen Meisterwerks voll herrlichstem Death- /Thrash Metal nicht mehr aus den Ohren. Geballer allererster Gteklasse mit unendlich vielen Details, eingngig und mit unerwartetem Tiefgang. Bei "Party In Tirqoviste" geht es deutlich ruhiger weiter, mit viel Doom; tonnenschwer und melancholisch - einer meiner Favoriten des Klangwerks. Bei "Fragments Of Insanity" ist dann allerdings endgltig Schluss mit lustig - hier kommt mir eine wahre Thrashgranate aus den Boxen entgegen gedonnert, die mir keine Zeit zum Atmen lsst. Geil! Der Titelsong folgt. Nach einem fast dreimintigem (!) Intro geht der Song im Midtempo ber die Bhne. Nicht atemberaubend, aber auch nicht schlecht. Mit "Countless Bathory" folgt der unbekmmertste Song des Albums, mit vllig berraschender Punk-Attitde und zum Mitgrlen. Eine gelungene Auflockerung zwischen all der drckenden Finsternis. Das folgende "The Golden Cup" fngt ganz gemach an und steigert sich zu einem schwerem Viech von mittlerer Geschwindigkeit. Auch kein Brller, aber auch kein wirklicher Durchhnger. Beim vorletzten Song ("Impaler Prince") zieht noch mal Geballer auf und NECRODEATH verkloppen mir ordentlich die Ohren mit einer weiteren Bombe der Marke "komplex und brutal". Zum Schluss folgt ein Outro, das den Grundgedanken des Intros aufgreift und ein langsam kriechendes Biest von Song daraus kreiert und "Draculea" gelungen abschliet.
Im Groen und Ganzen beanspruchen NECRODEATH mit ihrer neuen Scheibe nicht den Thron der musikalischen Brutalitt fr sich, glnzen dafr aber mit raffiniert arrangierten Kompositionen, die ihren ganz eigenen Charme versprhen. Ich finde, so gut hat bisher noch keiner im Extrem Metal-Sektor das eigentlich ausgelutschte Vampirthema vertont, auer vielleicht CRADLE OF FILFTH. Aber das ist noch ein ganz anderes Thema...
   
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