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Asche auf mein Haupt. Die bereits seit Beginn der 90er existierenden Novembre waren mir bis dato nur vom Namen her ein Begriff. Nun erscheint dieser Tage, es könnte nicht passender sein, bereits ihr sechstes Album "Blue". Wobei hier "The Grey" sicherlich der treffendere Titel gewesen wäre, denn im Stile von Bands wie Anathema, Katatonia, Opeth und Konsorten bescheren uns die Italiener über eine Stunde atmosphärische, düster melancholische Musik die zum namensgebenden Monat passt wie die Faust auf `s Auge. Sämtliche Songs sind mit einer gewissen Grundhärte ausgestattet, die, gepaart mit sanften Melodien und einer ständig präsenten Melancholie, wohl selbst im Sommer Bilder von fallenden Blättern an stürmisch nassgrauen Tagen vor dem geistigen Auge des Hörers heraufbeschwören. Wie die nur spärlichen gesäten sonnigen Momente in Form von dezenten weiblichen Vocals ("Nascence"), Flöten ("Zenith") oder die wärmenden Abschlussminuten von "Cantus Christi" ist auch der ausgewogene Einsatz von Growls und Gekeife als Kontrast zu dem dominierenden klaren Gesang gelungen. Nur schade, dass sich keine wirklichen Highlights auf dem Silberling ausfindig machen lassen. Etwas gestraffter und mit dem ein oder anderen ganz besonderen Moment gesegnet könnte man durchaus an die Großen des Genres heranreichen. So aber kommt es, dass man sich trotz der gelungenen Atmosphäre und eigentlich löblich langen Spielzeit gelegentlich den Frühling herbei sehnt. |
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