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Hoppla... aus irgendeinem Grund hatte ich bei dem Namen Black Bomb A Punk oder im besten Falle Hardcore im Hinterstübchen. Doch was mir da schon in den ersten Sekunden aus den Boxen um die Ohren rasselt (und relativ spät auf meinem Schreibtisch gelandet ist), ist weit davon entfernt in einer dieser Schubladen zu landen. Crossover im entferntesten Sinne trifft den Nagel schon eher und ich meine bestimmt nicht hip-hoppigen Hüpfsound, wie er Anfang / Mitte der Neunziger die Musikwelt überschwemmte. Nicht Hip-Hop und Alternative Rock treffen hier aufeinander, vielmehr sind es Metal, Hardcore, Punk und Rock die sich hier zum fröhlichen abhotten treffen. Zu "One Sound Bite React" lässt sich zwar größtenteils auch vortrefflich das Tanzbein schwingen, doch Black Bomb A schaffen es mit Leichtigkeit aus der Masse der aktuellen Veröffentlichungen heraus zu stechen. Dies gelingt ihnen in erster Linie durch zwei äußerst charismatische Sänger; der eine grölt derb kehlig mit einem feinen Death Metal Einschlag, während der andere glatt als Sängerin durchgehen könnte. Laut Booklet handelt es sich aber tatsächlich um einen Mann (glaub ich trotzdem nicht), der hier mit einer recht hohen, aber umso rotzigeren Stimme überzeugen kann. Brutales Stakkato-Riffing und treibende Schlagzeug-Rhythmen treffen immer wieder auf hochmelodische Refrains, die ich in dieser Konsequenz noch nie hören durfte. Ob bei dem abgedreht-hektischen "Fatherfuckers", dem hymnischen "Never Change", oder dem genial umgesetzten Midnight Oil Cover "Beds Are Burning"; die Franzosen können auf ganzer Linie überzeugen. Ich sag mal: ganz klarer Geheimtipp! |
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