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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SEAR BLISS - The Arcane Odyssey
Band SEAR BLISS
Albumtitel The Arcane Odyssey
Label/Vertrieb Candlelight Records
Homepage www.searbliss.hu
Verffentlichung 24.09.2007
Laufzeit 47:38 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Mann, ich liebe diese Band! Das kann man so uneingeschrnkt nicht von vielen Combos sagen, aber seit "Glory and Perdition" 2004 in meinem CD-Player gelandet ist, gehren die Ungaren (besser lnger kochen) von SEAR BLISS zu meinen absoluten Favoriten.
Verdienterweise haben sich die Symphonic Black Metaller einen Vertrag bei Candlelight Records ergattert, fr deren Verhltnisse sie dann aber doch erstaunlich eingngig sind. Wie auf dem grandiosen Vorgnger musizieren sich die Herren die Seele aus dem Leib und verzcken den Hrer mit einer vor Epik und Erhabenheit nur so strotzenden Hymne nach der anderen. Vom reinen Black Metal ist man wie gehabt weit entfernt, die Basis wird aber immer noch durch die dunkelste Seite des Metal geformt. Absolut einzigartig und unglaublich intensiv kommen wieder die Blechblser zum Einsatz, was diese Instrumente im monumentalen Midtempo von SEAR BLISS ausmachen ist schlicht und einfach genial. Keine Band schafft es mit allen Keyboards dieser Welt so eine dichte majesttische Atmosphre zu schaffen, wie diese Ausnahmeband. Aber auch SEAR BLISS setzen hier und da die Synthies ein, machen das aber sparsam und eher im Zwischenstck-Charakter oder als berleitung. Schn anzuhren sind auch die mitunter eingebauten akustischen Gitarren, die wunderbar mit den elektrisierenden Riffs und der wummernden Bass-/Schlagwerk-Fraktion harmoniert. Und dann wieder diese gttlichen Blser, Wahnsinn!
Im direkten Vergleich zum Vorgnger fehlen rein subjektiv die ganz groen Hits, dafr wirkt "The Arcane Odyssey" aber mehr denn je wie aus einem Guss. Hinzugekommen sind einige vermehrt nach klassischem Metal tnende Passagen und mitunter sehr rhythmische Momente, die eingngig und hypnotisch zugleich wirken. Am Gesang ist alles beim Alten geblieben, schn kratzig aber dennoch verstndlich wird unter anderem von der "Hadak Utja" (Strae der Krieger), einer alten ungarischen Sage berichtet. Im abschlieenden "Path To The Motherland" werden dann zu Beginn gar ein paar folkige Parts eingestreut, die aber fr meinen Geschmack etwas gewhnungsbedrftig sind.
Trotzdem und auch wenn "Glory And Perdition" nicht bertroffen wird ist "The Arcane Odyssey" doch wieder ein Hammer vor dem Herrn geworden, der eure uneingeschrnkte Aufmerksamkeit verdient!
   
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