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24. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MALFEITOR - Unio Mystica Maxima
Band MALFEITOR
Albumtitel Unio Mystica Maxima
Label/Vertrieb Scarlet Records
Homepage www.malfeitor.net
Alternative URL www.myspace.com/malfeitor666
Verffentlichung 17.09.2007
Laufzeit 45:14 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 13 von 15 Punkten
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MALFEITOR ist das Kind von Malfeitor Fabban, der sonst bei den berhmt-berchtigten Krachmaten von ABORYM mitwerkelt.
Black Metal und Italien ist sicher keine alltgliche Kombination und daher durfte man auf "Unio Mystica Maxima" gespannt sein. Eins vorweg: Die Scheibe bertrifft alle Erwartungen bei weitem, ist klter als manche alteingesessene Skandinavien-Combo und hinterhltiger als Wolgang Schuble! Nach dem bedrohlichen Intro mit seinen unheilvollen feierlichen Vocals reit einem "Rex Bestia Fera" das noch schlagende Herz aus der Brust und zermalmt es mit infernalischem Geprgel, das Anhnger des Uptempo-Black-Metals verzcken wird. Auch einen Break in eine schleppende Passage samt klaren Gitarren und hnlich dem Intro beschwrendem Gesang gibt es zu hren. Letzter erinnert zeitweise an das kranke Organ eines gewissen Attila, der ja auch mal bei ABORYM zugegen war. Noch schneller holzt "In This Place Forever" aus dem Sden her und lsst einen aufgrund des hyperschnellen, unmenschlichen Drummings sprachlos zurck. Nach dem Titeltrack, in dem es ebenfalls die Vollgas-Vollbedienung gibt, folgt "Jesus Christ To The Lions", was ein Brett! Nach dem Auftakt mit klaren Gitarren wird eine unglaublich dichte Wand aus sgenden Black-Metal-Riffs hochgezogen, die wiederum in einem faustdicken Break endet, das mit kraftvollem klarem Gesang berrascht und berzeugt. Eins der vielen Highlights ist dann "Baphomet", in dem es sowohl ungezgeltes Geballer als auch rollendes Midtempo mit ritualistisch anmutenden Chorlen gibt. Auch wenn der Chor dezent im Hintergrund fr Atmosphre sorgt, untersttzt er die durch die Bank weg kratzig-charakterstarken Front-Vocals doch perfekt. Nachdem "Flamme Udite" ein weiteres Mal mit unglaublichem Drumming glnzt, wird "Unio Mystica Maxima" mit "Black Magic Mushrooms" grandios beendet. Denn neben dem seltsamen Titel haut MALFEITOR hier einen weiteren Killer raus, der trotz aller Finsternis eingngig und durch seine hypnotische Grundstimmung extrem intensiv geraten ist. Da ABORYM hnlich industriell angehaucht sind wie MYSTICUM, wundert es nicht, dass es sich hier um ein Cover letzterer Kult-Band handelt
Fazit: MALFEITOR wissen wie waschechter, bitterbser und zu keiner Zeit langweiliger Black Metal zu klingen hat. Dass "Unio Mystica Maxima" komplett auf Keyboards etc. verzichtet macht sie Sache noch symphatischer, so dass die Italiener einen absolut kohlrabenschwarzen Geheimtipp eingettet haben.
   
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