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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EMERALD - Hymns To Steel
Band EMERALD
Albumtitel Hymns To Steel
Label/Vertrieb Pure Steel Records
Homepage www.emerald.ch
Verffentlichung 21.09.2007
Laufzeit 57:37 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Wo anders, als im Land der Neutralitt und Unabhngigkeit, knnte sich eine Band so lange gegen alle Trends behaupten, wie die Kultschweizer von EMERALD. Die Band um Gitarrist Michael Vaucher kann auch mit ihrem vierten Streich "Hymns To Steel" eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass der Underground lebt. Nachdem man mit dem Zweitling "Calling The Knights" ein absolutes Ausnahmewerk im Bereich Epik-Metal erschaffen hatte und der Nachfolger "Forces Of Doom" ebenfalls ein hervorragendes Album ist, steht nun endlich der Nachfolger parat, der zunchst einmal wieder durch ein geniales Cover besticht. Glcklicherweise wird diese Scheibe auch als Vinyl verffentlicht. Der Sound ist okay, halt nicht anders wie auf der letzten Scheibe auch, aber ich denke, da gibt das Budget eben nicht mehr her. Fr mich kein Problem.
Nach dem gewohnt spannenden Intro erffnet das Album mit dem Titelsong, der ein absoluter Brecher ist und live znden wird wie eine Rakete. Bei EMERALD tut sich neuen Hrern zu diesem Zeitpunkt aber die Crux auf. Entweder man liebt Snger Jvo Julmy oder man hasst seinen Gesang. Jvo lebt die Songs von EMERALD und intoniert sie aus ganzem Herzen. Er ist halt ein echter True-Metal Vokalist, der sich oft in hohen Tonlagen austobt. Bei "Empire Of Lies", einem verdammt starken Song, wird dieser Konflikt sehr deutlich. Dort wird es selbst mir stellenweise zu hoch, was dem Song nicht unbedingt dienlich ist. Weiter hat man mit "We Shall Rise", "Blind Mass", dem Knaller "Bastardo" und dem epischen "Bard Of The King" typische EMERALD Hymnen an Bord, die mit allen Trademarks der Schweizer ausgestattet sind. Vauchers Gitarrenspiel ist so grandios old school, dass man die Lufe auf der heimischen Platikversion beim zweiten Hren schon mitspielen will. Der Keyboardeinsatz seines Bruders dient lediglich der Untermalung der Songs und so legt er einen harmonischen Teppich im Hintergrund aus. Auch die obligatorische Coverversion ist wieder vom Feinsten. "Azrael" von CRIMSON GLORY, wird nicht nur super vertont, sondern auch von Jvo klasse gesungen. "My Way" und die Ballade "Will You Ever Return" fallen vom Niveau her ein wenig ab, knnen den insgesamt hervorragenden Eindruck des Albums nicht schmlern. Die Epik-True-Gemeinde wird zufrieden ein Schlchen Met trinken und zu Odin beten, dass wir die Eidgenossen bald mal wieder auf deutschem Boden sehen.
   
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