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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SODOM - The Final Sign Of Evil
Band SODOM
Albumtitel The Final Sign Of Evil
Label/Vertrieb Steamhammer / SPV
Homepage www.sodomized.info
Verffentlichung 28.09.2007
Laufzeit 49:52 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung /
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"Rock Hard Festival 2006", Samstag, 03:00 Uhr nachts. Ich bin schon gut dabei und will gerade in mein Auto mich schlafen legen als mir ein Bekannter einen gewissen Peppi vorstellt. Dieser ist ein netter Kerl und war der erste Sodom Gitarrist mit dem tollen Namen Grave Violator. Auf der Suche nach einem Auto und mit Tom Angelripper und seinem Kumpel im Schlepptau landen wir dann in meinem Golf und hren neue Sodom Songs ohne Gesang, frisch aus dem Studio im Originallineup mit Chris Witchhunter! Alles klingt recht roh und ursprnglich. Nur die total besoffene, nervige Alte vom Nachbarzelt, die permanent ins volle Auto will und mehrfach an das Fenster klopft, strt den Hrgenuss etwas.
Jetzt ber ein Jahr spter erscheint "The Final Sign Of Evil" und ich wei endlich, was los ist! Sodom haben ihre erste EP "In The Sign Of Evil" neu aufgenommen und um sieben Bonusstcke aufgestockt, die alle aus der damaligern Zeit stammen und lediglich auf einem klapprigren Kassettenrecorder im Proberaum mitgeschnitten wurden. Somit ist "The Final Sign Of Evil" nicht eine dieser Neuaufnahmen, wo die alten Fans die Magie des Originals vermissen werden. Hier ist immer noch alles bewusst roh und stumpf, aber nicht ganz so dilettantisch wie damals im Original. Das Original ist bei vielen ja heutzutage Kult und fr manche gar das beste Sodom Album! Eine Einstellung, die ich nicht verstehe, aber Fakt ist. Heerscharen von Black Metal Bands berufen sich darauf. 2007 ballert die CD, welche vom Sodom Webmaster wohl bewusst rumpelig produziert wurde immer noch schwer altmodisch. Sodom haben nicht den Fehler gemacht Songs wie "Blasphemer" oder "Outbreak Of Evil" sehr zu ndern. Das Original war eine EP, die verschollenen Songs machen das Ganze zu einem Album, was Fans der ersten Stunde erfreuen kann, neuere Sodom Fans eventuell zu stumpf sein wird. Die "neuen" Songs passen super zum Rest, aber einen richtigen Hit konnte ich dort auer vielleicht mit dem cool betitelten "The Sins Of Sodom" nicht raushren. Wer also eher auf "Better Off Dead" und Alben wie "Sodom" oder "Code Red" steht, sollte hier erst mal Probe hren. Warum aber das dem Originalcover nachempfundene Artwork von Andreas Marschall so sehr nach Manowar aussieht, habe ich nicht kapiert!
Bei Eigencoversionen keine Wertung.
   
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