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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

H-BLOCKX - Open Letter To A Friend
Band H-BLOCKX
Albumtitel Open Letter To A Friend
Label/Vertrieb X-Cell Records/Universal
Homepage www.h-blx.de
Verffentlichung 24.09.2007
Laufzeit 45:45 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Ja, es gibt sie noch. 17 Jahre nach ihrer Grndung als Schlerband in Mnster/NRW und 14 Jahre nach ihrem wegweisenden Debt "Time To Move" haben die H-BLOCKX ihr 6. Studioalbum aufgenommen. Auf "Open Letter To A Friend" sind nach zahlreichen Umbesetzungen der letzten Jahre wieder die Grndungsmitglieder Hennig Wehland (v), Tim "Tinte" Humpe (g; hie vorher mit Nachnamen Tenambergen. Wurde vermutlich adoptiert.) und Stefan "Gudze" Hinz (b) versammelt, verstrkt durch Schlagzeuger Steffen Wilmking. Dass die H-BLOCKX in dieser Konstellation kein Album von der Durchschlagskraft ihres Erstlings prsentieren, kann man sich denken. Und dennoch ist OLTAF eine hrenswerte, weil reife Produktion. Die vier haben es nicht ntig, sich durch groartige Innovation zu beweisen. Also haben sie sich ihrer in der Vergangenheit gezeigten Strken besonnen und eine Mischung aus recht harten Rocknummern ("Clich"; "I Dont Want You To Like Me"- letzteres klingt sogar recht skandinavisch, mit klasse "Black Knight"-Intro) und etwas seifigen Schmachtrockschinken der Marke Nickelback ("Leaving"; "Stay"). Durchaus vielseitig, mit Anleihen aus modernem britischem Rock und deutlich gereiften Gesangsmelodien gehen die Westfalen hier zur Sache. Wirklich hitverdchtig erscheint die bereits ausgekoppelte Single "Countdown To Insanity": Dezent klavieruntermalt gibt man sich hier eingngig, aber nicht zu frhlich, mit einprgsamem Refrain - nicht schlecht! berhaupt ist zu sagen, dass die an verschiedenen Stellen eingesetzten Pianopassagen, Streicher (bei "Leaving") und Akustikgitarren (beim Titel "Open Letter To A Friend") sehr songdienlich eingesetzt werden und zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder penetrant wirken. Alternativ und etwas nach Foo Fighters klingts beim Pogo-Soundtrack "Selfconversation" und "Ordinary Man" sowie der Mitgrhlhymne "Here I Go Again", so dass es dem Quartett mal wieder gelungen ist, trotz leider nur vereinzelt attestierbarer Authentizitt ein zeitgemes und abwechslungsreiches Rockalbum abzuliefern. Und was Anderes wollten sie vermutlich eh nicht. Weiter so, Mnner, wir freuen uns auf die Herbsttour!
   
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