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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LACUNA COIL - Comalies
Band LACUNA COIL
Albumtitel Comalies
Label/Vertrieb Century Media
Homepage www.lacunacoil.it
Verffentlichung 23.09.2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Was ist los mit der Gothic Metal Szene? Es gibt so viele Bands mit einem Gesangsduo mnnlich / weiblich! Doch keine Band klingt so eigenstndig und wundervoll wie Lacuna Coil! Die Band hat mit Christina Scabbia nicht nur eine wunderschne Sngerin, die auch singen kann, nein, ihr Gegenpart, der auf lteren Verffentlichungen etwas dnn bei Stimme war, Andrea Ferro, hat sich zu einem ganz guten Snger gemausert. Jetzt ist die neue Platte da, endlich ist die Spielzeit nicht so geizig und man kann ca. 50 Minuten tolle Musik genieen. "Comalies" ist die dritte Platte und zwischendrin gab es gute aber berflssige E.P.s (Verffentlichungsflut!), die man besser als Album heraus gebracht htte. Im Gegensatz zu den anderen Verffentlichungen singt auch Christina nicht im "Gothicstyle", diese Schubladisierung hat die Sngerin nie gebraucht, sie kann mit ihrer fantastischen Stimme in jeder Sparte berzeugen. Musikalisch wrde ich es aber schon allein wegen der Atmosphre in diesem Genre einordnen. Lacuna Coil gehen ihren Weg konstant und man kann immer noch groe Verbindungen zum Vorgngeralbum erkennen, ohne einen Kopie zu hren. Mir wei die Platte sehr zu gefallen, da die Musiker gute Songs schreiben. Die Lieder besitzen Melancholie und eine gewisse Dsternis, die aber sehr zart ist. Die Produktion des sechsten "Bandmitgliedes" Waldemar Sorychta (Grip Inc.) ist wie immer ber jeden Zweifel erhaben, die Keyboards nerven nicht, und die Gitarren sind keinesfalls verwssert, nur etwas rockiger. Positiv ist auch zu vermerken, dass Snger Andrea nicht immer so im Hintergrund agieren muss. Bei den Songs "Daylight Dancer" und "The Prophet" wird das sehr deutlich, wo er einige Parts alleine singt. Negativ finde ich jedoch, dass Christina paar Songs fast ganz alleine trllert ("Unspoken", "Entwined"), es wird auch auffallend wenig im Duett gesungen, jeder hat seine Parts, die Mann / Frau ausfllt. Bei Angels Punishment" darf Andrea mal aggressiv singen, was der Platte einen netten Farbtupfer bringt, der ruhig fter eingesetzt werden knnte und einen guten Kontrast zu Christinas Stimme darstellt. Geblieben ist die hypnotische Wirkung, die das Songmaterial ausstrahlt und deren Wirkung man sich nur schwer entziehen kann. Bis auf das nervige mit "Hngern" versetzte Instrumental "Aeon" gibt es keine Ausflle auf der Platte zu melden. Tolle Songs, tolle Scheibe!
   
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