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Bereits ihr viertes Album präsentieren die Amerikaner, die mit ihrem Debüt "Evening Mirage" im Jahre 1997 die einheimsche Prog-Szene aufhorchen ließen und spätestens seit "Opposition" eine recht bekannte Nummer sind. Unterstützt durch Sänger DC Cooper, der Vokalistin Heidi Engel im Background seine Stimme leiht, hat man im malerischen Pennsylvania zwölf neue Songs erdacht, ergänzt mit zwei Intros, die sich stilistisch an den neueren MARILLION, LANA LANE, MOSTLY AUTUMN oder auch an PINK FLOYD orientieren. Die musikalische Leistung ist richtig gut, die Band verfällt auch in schnelleren Phasen nie in Hektik, sodass sie Unvermögen mit Gefrickel ausgleichen müsste. Zum Teil recht sphärisch und durch den klaren Gesang von Heidi Engel etwas abgehoben, spielt die Band den Zuhörer in eine andere Welt, in der fantastische Erlebnisse und mythologische Begebenheiten textlich und musikalisch umgesetzt werden. "Pyre Of Dreams" ist kein Album, das man so beiläufig hören sollte, sondern man muss sich auf die Songs und die Atmosphäre einlassen. Das scheint mir am besten am Abend, bei Kerzenschein und einem guten Glas Rotwein möglich. Denn unter diesem Umständen dürfte die Scheibe sich am besten entfalten und die vielen kompositorischen Feinheiten treten dem Hören nachhaltig ins Ohr. |
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