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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REVEREND BIZARRE - III: So Long Suckers
Band REVEREND BIZARRE
Albumtitel III: So Long Suckers
Label/Vertrieb Spikefarm Records / Soulfood
Homepage www.reverend.shows.it/
Verffentlichung 31.08.2007
Laufzeit 66:06 & 63:54 Minuten
Autor Andreas Gricke
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die freundlichen Finnen Reverend Bizarre verabschieden sich mit ihrem letzten Album "III: So Long Suckers". Nach mittlerweile 13 Jahren geben sie sich mit diesem Album ein drittes und letztes Mal die Ehre. Allerdings wird hier auch noch einmal deutlich und auf gleich zwei Platten mit jeweils knapp 65 Minuten uerst ausfhrlich aufgefahren, wofr die Band stand.
berlange Songs der klassischen Doom - Schule im Stile von Black Sabbath, Pentagramm oder St. Vitus kriechen mchtig, basslastig und schwer durch die Gehrgnge. Richtig schn ultra lahmarschiger Doom mit gelegentlichen Stoner-Einschben, um sich nicht vollends in der hypnotischen Trgheit und Schwere der ellenlangen Kompositionen zu verlieren.
ber dem ganzen thront die Stimme von Magister Albert Witchfinder, meist theatralisch und belgelaunt. Er geht allerdings auch mal ein wenig rockiger zu Gange. Musikalisch passiert nicht allzu viel in der Zeit, aber die Musik erhebt auch den Anspruch absolut puritanisch zu sein und zu bleiben, bzw. gewesen zu sein. Die Teile werden aber sehr gut ausgereizt, so dass kein Fnkchen Langeweile aufkommt. Hier und da wird noch ein sattes Solo dazu gesetzt, je nach Songanforderung eben mehr Stoner - Rock oder eher die schwermtige Leadstimme ber den ausufernden, brachialen und schleppenden Krachwnden der Kollegen. Der Earl of Void an den Drums gibt sich ebenfalls tchtig Mhe und begleitet die ewiglangen Riffs ordentlich und fr dieses Tempo relativ einfallsreich. Vllig geniale und fr diese Spielzeit unverhltnismig kurzweilige Abschiedsfahrt mit furchtbar geilem Klischee - Doom im Laderaum. Kann ich nur empfehlen!
   
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