Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DROWNING POOL - Full Circle
Band DROWNING POOL
Albumtitel Full Circle
Label/Vertrieb Eleven Seven Music
Homepage www.drowningpool.com
Alternative URL www.myspace.com/drowningpool
Verffentlichung 31.08.2007
Laufzeit 49:29 Minuten
Autor Pierre Lorenz
Bewertung 7 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Frher spielten DROWNING POOL noch Nu Metal, doch seit Snger Dave Williams 2002 an Herzversagen verstarb tendiert die Band immer mehr Richtung Southern Hard Rock. Jason Jones blieb nur fr ein Album Frontmann bei den Texanern und so steht jetzt der Ex-SOIL Snger Ryan McCombs am Mikro und versucht sein Glck. Wer nun 49 Minuten Songmaterial der Marke "Halo" erwartet liegt schon mal falsch. Die Wahrheit ist nmlich, dass man zum 4. DP Album zusammenfassend weder hui noch pfui sagen kann. Die meisten Lieder dmpeln so im Mittelma vor sich hin, wie beispielsweise das BILLY IDOL Cover "Rebell Yell", welches viel zu nah am Original ist und nicht den Hauch von Innovation aufweisen kann. Wirklich berragende Songs sind auf "Full Circle" deutlich in der Minderheit, mir persnlich sagen "Reason I'm alive" und der der Opener "Full Circle" noch am ehesten zu. Der Rest klingt einfach zu berechenbar, teilweise aufgesetzt und zndet nicht. Treue Fans sehen das vielleicht anders, aber meinem Gehr nach haben die Musiker bei der Arbeit an diesem Album viel zu wenig Herzblut investiert. ARTIMUS PYLEDRIVER aus Atlanta beispielsweise kommen da auf ihren aktuellen Releases schon eine ganze Ecke frischer daher.
DROWNING POOL outen sich brigens immer wieder gerne als Supporter der US Truppen im Irak und in Afghanistan, haben vor Ort schon diverse Gigs gespielt und haben ihre Myspace Page mit "Support Our Troops" Bannern zugekleistert. Der Song "Soldiers" ist im Anschluss an den letzten Besuch der Band im Persischen Golf entstanden und ist "Truppen in allen Lndern gewidmet die fr den Frieden kmpfen." Versprt ihr auch gerade so einen dezenten Brechreiz? Fr solche Geschichten gibt es bei mir Extra-Minuspunkte! DROWNING POOL sind tatschlich zur Hausband der US Army verkommen. Kommerziell gesehen ist das fr sie momentan vielleicht die einzige Mglichkeit, denn musikalisch hat sich die Gruppe innerhalb der letzen 5 Jahre ja nun nicht gerade vorteilhaft entwickelt.
Verbleibender Eindruck: Geht so.
   
<< vorheriges Review
HARLEQUIN - Walking The Jester
nchstes Review >>
MANNGARD - European Cowards


 Weitere Artikel mit/ber DROWNING POOL:

Zufällige Reviews