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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RITUAL - The Hemulic Voluntary Band
Band RITUAL
Albumtitel The Hemulic Voluntary Band
Label/Vertrieb InsideOut Records / Tempus Fugit
Homepage www.ritual.sw
Verffentlichung 31.08.2007
Laufzeit 53:06 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Es bedarf schon eines unerschtterlichen Selbstbewusstseins, sein Album nach den Kinderbchern einer skandinavischen Autorin (Tove Jansson) zu benennen und dann auch noch mit einem entsprechenden Cover zu versehen. Mit Rock 'n' Roll-Spirit hat diese Aufmachung jedenfalls nichts zu tun, doch muss man im gleichen Atemzug auch betonen, dass die Schweden um KAIPA-Snger Patrik Lundstrm mit ihrer Musik einen solchen Geiste nicht explizit beschwren wollen. Das Quartett setzt auf "The Hemulic Voluntary Band" weniger auf typisches Rockriffing und alltgliche Rocksounds. Im Vordergrund steht vielmehr eine ziemlich charismatische Verbindung aus Retro Prog und Folk, mit schmeichelnden Melodien und einer schier unendlichen Hingabe zu detaillierten Arrangements. Zum Einsatz kommen allerlei akustische Instrumente wie Pfeifen, Schlsselgeigen, griechische Bouzouki, Harmonien und hnliches. Dabei werden die Gitarren wenn berhaupt nur angezerrt eingesetzt, sodass den einzelnen charakteristischen Klngen der verschiedenen Instrumente viel Raum zur Entfaltung bleibt. Die Songs an sich sind durchweg recht knstlerisch arrangiert ohne dabei nervig und berfllt zu ertnen. Das balladeske "Late In Novermber" ist hierfr ein wunderbares Beispiel. "The Groke" hingegen erklingt mit einem weitaus schwereren Groove und einem spannenden Seemannsambiente; ja, auch eine Quetschkomode kann angenehm klingen. Mit dem ber 26 Minuten langen Abschlusssong "A Dangerous Journey" bietet die Band dann auch noch einen gelungenes Ende, welches mit seiner berwiegend ruhigen Ausrichtung, trotz der Lnge, erstaunlich zu gefallen wei.
Fazit: "The Hemulic Voluntary Band" ist ein Album, dass mit Rock zwar wenig zu tun hat, doch aufgrund der ungewhnlichen und vor allem starken Melodien im Gesang und im Einsatz der akustischen Instrumente einfach interessanter klingt als vielen Genrekollegen heutzutage.
   
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