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24. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SVARTAHRID - Sadness And Wrath
Band SVARTAHRID
Albumtitel Sadness And Wrath
Label/Vertrieb Soulseller Records
Homepage www.myspace.com/svartahrid
Verffentlichung 2007
Laufzeit 43:53 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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SVARTAHRID aus Norwegen gibt es bereits seit dem seligen Jahre 1994; vermutlich dank des Mitwirkens zweier Musikanten bei den etwas bekannteren MACTTUS ergatterte man nach einem Demo einen Plattenvertrag bei den sterreichern von Napalm Records. Der reichte fr die beiden Alben "Forthcoming Storm" und "As The Sunrise Flickers". Das wars dann mit der Kooperation, da Band und Label in Sachen musikalischer Entwicklung wohl anderer Meinung waren.
Das vorliegende bereits 2002/2003 entstandene Drittwerk legt denn auch eindrucksvoll Zeugnis dafr ab, wofr SVARTAHRID stehen. Auf "Sadness And Wrath" mit seinem simplen aber effektiv die Grundstimmung des Albums einfangenden Cover-Artwork gibt es Black Metal der gttergleichen Frh-Neunziger-Schule, und zwar mit allem, was das schwarze Herz begehrt: Einen mal englisch mal norwegisch Gift und Galle speienden Snger, messerscharfe Riffs in typisch angeklirrter Manier und eine alles nach vorne ballernde Bass-/Schlagwerk-Basis. Die Norweger gehen dabei wunderbar abwechslungsreich und zielsicher vor, von rasenden Hasstiraden bis melancholisch-verklrten Midtempo-Auswrfen deckt man die gesamte Bandbreite des Black Metals ab. Gerne wird auch mal im guten alten BATHORY-Fahrwasser losgestampft, whrend es an einigen ausgewhlten Stellen gar Keys zu vernehmen gilt. Diese aber so, wie es sich fr ein Panda-Kommando gehrt, nmlich dezent flchig und ohne unntig aufgeblhten Maximal-Bombast.
Eigentlich haben es die Herren ja gar nicht ntig, aber der Vollstndigkeit halber sei erwhnt, dass niemand Geringeres als uns Nocturno Culto die Lyrics und Vocals zum Kracher "Intensjon: Krig" beigesteuert hat.
Fazit: Es sind Bands wie SVARTAHRID, die mir nach Tonnen an mittelprchtigem Durchschnitt den Glauben an den Black Metal bewahren. Emotional dicht (nmlich eben zwischen "Sadness And Wrath") und tatschlich sogar gut produziert ist dieses Album eines der besten Black Metal-Releases der letzten Monate.
   
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