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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SEA OF DESPERATION - Spiritual Lonely Pattern
Band SEA OF DESPERATION
Albumtitel Spiritual Lonely Pattern
Label/Vertrieb Stygian Crypt Productions
Homepage leftsound.narod.ru
Verffentlichung 30.06.2006
Laufzeit 49:02 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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SEA OF DESPERATION gibt es seit dem Sommer 2002, das erste Lebenszeichen wurde innerhalb nur einer Woche umgesetzt. 2005 erschien die MCD "... To My Beloved" unter den Fittichen des russischen Labels CD-Maximum.
Das Zweitwerk "Spiritual Lonely Pattern" folgte 2006 dann beim neuen Labelpartner Stygian Crypt. "Lefthander", die einzige kreative Seele hinter SEA OF DESPERATION, nahm das sich um Tod und Verlust drehende Konzeptalbum als einen einzigen groen Song von knappen 50 Minuten in Angriff, den er anschlieend in die acht Teile spaltete, die "Spiritual Lonely Pattern" bilden. Und obwohl man jedes Stck fr sich hren kann, merkt man diese Herangehensweise beim durchgehenden Genuss der Platte. Die bergnge des doomigen, melodischen Stoffs sind flieend und schaffen es locker ber das gesamte Album den Spannungsbogen zu halten. Zu den satt bratenden Riffs und den kehligen Growls stehen fast immer wunderschne Leads oder akustische Gitarren Spalier, das Ergebnis ist ein zutiefst emotionales, melancholisches und nachdenkliches Werk. In "My Spiritual Lonely Pattern" oder "Dream Hole" wird der zndende Dster Mix aus Gothic, Doom und Dark Metal zudem von einem bittersen Piano ergnzt. Ab und an geht es auch etwas zgiger zur Sache, z.B. wenn in "Follow The Lights" die Doublebass ausgepackt wird. Das Ende dieses Songs und auch das Ende des Mammut-Openers "Departure" (10 Minuten) bieten schlielich noch kurze Sample-Einspielungen, die nach heimischer Musik wie von Schallplatte klingen und sich passend ins musikalische und wohl auch lyrische Konzept einfgen.
"Spiritual Lonely Pattern" ist mal wieder eine echte berraschung und ein Geheimtipp fr Leute, die es melancholisch und dster mgen. ber den Drumcomputer kann man guten Gewissens hinweg hren, besonders wenn man dauernd mit diesen genialen Melodien verwhnt wird.
   
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