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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEPRESSED MODE - Ghosts Of Devotion
Band DEPRESSED MODE
Albumtitel Ghosts Of Devotion
Label/Vertrieb Firebox Records
Homepage www.myspace.com/depressedm...
Verffentlichung 10.08.2007
Laufzeit 51:18 Minuten
Autor Andreas Gricke
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Mit "Ghosts Of Devotion" legt die dreikpfige Kombo Depressed Doom aus Finnland um Chefkomponist Ossy Salonen ihr Debtalbum vor.
Musikalisch wird krftig auf die Tieftnerdrse gedrckt. Geboten wird schner, flchiger und brachial langsamer Doom. Die genretypische gelegentliche Langatmigkeit ist nicht gegeben, man wei den Hrer ber die durchschnittliche aber nicht kurze Spielzeit durchaus gut zu beschftigen. Das Album liefert sowohl die brutal schleppenden Slow-Motion Brecher mit furchtbar tiefem Gebrlle und mchtiger Gitarrenwand, als auch viele balladeske Stellen, die, vom Frauengesang und klassischer Instrumentierung getragen, auch Gothic-Freunden gefallen.
Mister Salonen hat ein Hndchen fr Melodie und Komposition und wurstelt sich geschickt von tiefmelancholischen Teilen ber ein paar aggressivere Metalparts zu spukig - gruseligem Material. Das Ganze wird zustzlich gespickt mit reichlich Tastenflchen, Piano und einem Cello, und erzeugt eine majesttische Schwere mit schleppender Langsamkeit. Ferner findet sich das Burzum - Cover "Dunkelheit" auf dem Album, was allerdings nicht die beste Wahl eines Cover - Songs ist, da er sich musikalisch doch sehr in der Nhe der Band befindet. Ein paar mutigere Experimente htten der Platte gut getan, soweit allerdings dennoch ein dicker Brocken Depri-Blei, den es erstmal zu verdauen gilt.
   
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