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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MELIAH RAGE - The Deep And Dreamless Sleep
Band MELIAH RAGE
Albumtitel The Deep And Dreamless Sleep
Label/Vertrieb Locomotiv Records
Homepage www.meliahrage.com
Verffentlichung 27.07.2007
Laufzeit 36:02 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Bostoner MELIAH RAGE hauen dieser Tage mit "The Deep And Dreamless Dream" ein Album raus, das zwar nicht gerade durch sein unkreatives Artwork und das langweilige Logo auffllt, aber dafr umso mehr durch acht Lieder, die es in sich haben. Rein vom Hrgefhl her wrde ich mal ganz profan sagen, dass wir es mit einer gelungenen Weiterfhrung des berhmten schwarzen Albums von METALLICA zu tun haben. Dazu ein paar Einflsse aus der Richtung von IRON MAIDEN und eventuell MEGADETH. Das Riffing ist ausgeklgelt, groovy und hart zugleich und man kann ihm eine gewisse Genialitt in punkto Eingngigkeit nicht absprechen.
hnlich verhlt es sich da mit dem Gesang: Kraftvoll, melodiesicher, abwechslungsreich und charismatisch. Nicht zuletzt ist dieser besonders deswegen interessant, weil er in eine schtig machende Symbiose mit den Gitarren eingeht. So entsteht ein Klangwerk, das enorm ohrwurmtrchtig ist und mit geilen Hooklines nur so um sich schmeit. Das ohne Ende treibende Schlagzeug untersttzt das Liedgut dabei, sich rasend schnell in die Ohrmuschel einzubrennen.
Bei allem Lob habe ich jedoch auch etwas zu bemngeln. Da viele der Songs nach Schema F komponiert wurden, verwandelt sich hier und da die gepriesene Eingngigkeit leider manchmal in Langeweile. Insbesondere jenen Parts, die durch eine total geile Gesangsmelodie zum Mitsingen glnzen, widerfhrt meiner Ansicht nach eine zu hufige Wiederholung. Letztlich htte es auch bestimmt nicht geschadet, ein Lied mehr auf die CD drauf zu packen, allein um die Spielzeit und somit auch den dauerhaften Spa an der ganzen Sache zu erhhen.
Dass soviel Eingngigkeit meist auf Kosten des Langzeitspaes an einer Platte geht, lsst sich leider nicht vermeiden, da macht "The Deep And Dreamless Dream" keine Ausnahme. Unter Strich bleibt dem geneigten Hrer eine geile, leicht verdauliche Platte, die mit der einen oder anderen Finesse aufwarten kann.
   
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