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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ISKALD - Shades Of Misery
Band ISKALD
Albumtitel Shades Of Misery
Label/Vertrieb Indie Recordings
Homepage www.iskald.com
Verffentlichung 06.07.2007
Laufzeit 44:56 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Hinter ISKALD stecken zwei junge (19) Norweger aus dem nrdlichsten Teil des Landes, die nun nach verschiedenen Demos und der EP "Northern Twilight" ihr Debt an den Mann/die Frau bringen wollen.
Black Metal soll es sein, und zwar der relativ melodischen Sorte. Somit gibt es trotz des schroffen Bandnamens viel Raum fr atmosphrische Gitarrenarbeit, ein Aspekt, bei dem die beiden auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gemacht haben. Leider patscht durchgehend das schepp produzierte Schlagzeug dazwischen, so dass der Hrgenu ein wenig getrbt wird. Auf der Habenseite stehen neben dem schmucken Cover und der stets durchschimmernden Spielfreude gut ausgearbeitete Songs, die meistens ermdende Lngen vermeiden knnen. Ganz selten und dann auch nur punktuell ist ein Keyboard zu vernehmen, das mit im postiven Sinne einfach gestrickten Klangteppichen fr Abwechslung und Tiefe sorgt.
Leider schimmert aber allzu oft der Einfluss bekannterer Szene-Hasen durch. "Pesten" zum Beispiel erinnert durch den Mix aus sirrend schnellen Melodien und einem Hauch von Thrash teils frappierend an SACRAMENTUM, wohingegen bei "Warriors Of The Northern Twilight" IMMORTAL nicht nur beim Titel Pate gestanden haben drften. Ansonsten kann man auf "Shades Of Misery" auch KEEP OF KALESSIN- oder CATAMENIA-Parallelen entdecken, um nur zwei zu nennen. Trotzdem kopieren ISKALD keineswegs einfach, ich wrde einfach mal sagen, dass man auch aufgrund des Alters noch auf der Suche nach der eigenen Identitt ist.
Insgesamt also eigentlich ein gutes, melodisches Black Metal-Album, das ISKALD mit kommenden Verffentlichungen und mehr Mut zur Initiative aber sich noch toppen werden knnen.
   
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