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Mastic Scum aus Österreich gibt es bereits seit 15 Jahren und der große Durchbruch blieb den Death-Grindern stets verwehrt. Woran könnte das liegen? Die Antwort findet sich auf "The EP's Collection 1993-2002", der aktuellen Veröffentlichung des Quartetts. Diese Zusammenstellung präsentiert das Schaffen, vielmehr die Vinyl-Veröffentlichungen und Splits der Band über 9 Jahre (Mathe, setzen, 1!) und macht gleich deutlich wo der Hase begraben liegt. Denn das, was anderen Bands, die sich im Genre etabliert haben oft als Kontinuität und Treue zu sich selbst ausgelegt wird, könnten böse Zungen bei Mastic Scum als "altbacken" oder stagnierend bezeichnen. Old School Death mit Grind Versatzstücken war nie der große Verkaufsschlager und, wenn man dem Verlauf der EP's Collection folgt, waren Mastic Scum nie eine Band, die auch nur annähernd in andere Gefilde geschielt hat um höhere Verkaufszahlen zu erringen. Das kann man jetzt als integer, idealistisch und konsequent bezeichnen, oder aber wie bereits erwähnt als stagnierend. Verzückt bin ich zumindest nicht von dieser Veröffentlichung, doch Fans eben jenen Sounds sollten mal ein Ohr riskieren; Fans der Band ohnehin, denn zur Vervollständigung ist die CD ein "must have". Für die ist die CD ein Geschenk, für Leute, die die Band nicht kennen eventuell ein guter Einstieg. Wie gesagt, meins ist es nicht. |
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