Navigation
                
19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ARCANAR - Dusty Lord
Band ARCANAR
Albumtitel Dusty Lord
Label/Vertrieb Stygian Crypt Productions
Homepage www.arcanar.ru
Verffentlichung 01.03.2006
Laufzeit 42:22 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nicht jeden Tag flattert einem eine CD aus Russland entgegen, in diesem Falle haben wir es mit ARCANAR aus Jekaterinburg zu tun, die sich aus ehemaligen Mitgliedern von AUTUMN und SEKVENTIA rekrutieren.
Das Debt der 2004 gegrndeten Formation enthlt nach eigenen Angaben "Dark Death Doom Metal", was irgendwo auch ziemlich passend ist. Nachdenklich wird die Platte, die mit einem famosen Artwork veredelt wurde und deren Texte leider allesamt auf russisch und kyrillisch gehalten sind, mit einem von Piano-Klngen getragenen Into erffnet. Es folgt im Verlauf der knappen 3/4 Stunde oben umrissene Musik, die man sich als midtempolastigen, atmosphrischen Metal mit dsterer aber nicht bsartiger Stimmung vorstellen kann. Die Russen legen viel Wert auf Melodie und variables Tempo, wobei man trotz deutlicher Death Metal-Anteile nie wirklich prgelt. Vielmehr werden einprgsame und eben melodische Riffs verwurstet, die mal mit mehr mal mit weniger Keyboards umspielt werden. Das passt auch wunderbar ins atmosphrische Konzept, von pappsem Geklimper ist auf "Dusty Lord" nichts zu finden. "I Could Be The Other" gestattet sich kurzzeitig sogar einen Hauch von Folklore, wohingegen man auch ansonsten bemht war, das Album mit erwhntem Intro, zwei akustischen Intermezzi und einem Instrumental (ent)spannend zu halten.
Neben der leicht knarzigen Produktion ist hier der Hauptkritikpunkt anzusetzen: bisweilen htte ich mir den "Dusty Lord" etwas deftiger und aggressiver gewnscht. Immerhin sorgt man aber mit echt fiesem Growl-/Keif-Doppelgesang am Mikrofon fr ordentlich Wind, so dass von dieser Seite definitiv genug Schub geliefert wird.
Wer es doomig, abwechslungsreich und atmosphrisch dicht a la DIES ATER mag (auch wenn ARCANAR nicht unbedingt Black Metal ist), sollte dem urigen "Dusty Lord" mal einen Besuch abstatten. Ansonsten heit es auf das neue Album warten, das wohl bereits in der Mache ist.
   
<< vorheriges Review
DGM - Differents Shapes
nchstes Review >>
KILLING GLANCE - Demo 2007


Zufällige Reviews