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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VICIOUS MARY - same
Band VICIOUS MARY
Albumtitel same
Label/Vertrieb Frontiers Records
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Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Aline Rser
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Vicious Mary sind Newcomer aus Italien und wurden von Terence Holler (Vocals) und Sean Henderson (Keybords) - beide Bandmitglieder von Eldritch - gegrndet. Nachdem sie durch Demos das Interesse von Frontiers Records erweckt hatten, stieen Pete Daniels (alias Matt Ruaro von Maya) und BB King (alias Nick Savio von White Skull) an den Gitarren hinzu. Sie spielen sehr melodisen Hard Rock, der oft an die 80er Jahre erinnert. Durch die Stimme des Sngers und die Keyboardarbeit kommen ebenfalls Parallelen zu Dream Theater auf. berhaupt spielen bei Vicious Mary die Keyboards eine wichtige Rolle. Dies wird nicht zuletzt bei dem Stck "Keysage" klar, bei dem das Keyboard dominiert und sowohl auf den Gesang als auch auf die Gitarren voll und ganz verzichtet wird. Obwohl manche Passagen wirken, als seien sie von Shadow Gallery kopiert, bietet der Song auf der CD eine interessante und entspannende Abwechslung. Der Refrain bei "A Million Words", bei dem der Snger immer wieder "In my heart, in my mind" singt, erinnert mich zwar spontan an Modern Talking, aber die Band beweist in diesem Stck, dass sie sowohl gesangstechnisch, als auch instrumental mehr drauf haben, als monotones Gepltscher. Ein Saxophon sorgt fr mysterise Atmosphre, die Gitarren werden abwechslungsreich gespielt und Holler versucht wieder einmal -erfolgreich - James La Brie zu imitieren. Bei "When He Cries" versuchen Vicious Mary sogar progressiv zu sein, allerdings hren sich die Gitarrenriffs dabei eher chaotisch als stimmungsvoll an. "Crying for you" ist ein Song, der geradezu danach eifert, alle Eigenschaften einer schnulzigen Ballade aufzuweisen. Langgezogene Gitarrenriffs, zurckhaltende Drums, Saxofoneinlagen, eine Stimme, die Eis zum Schmelzen bringt...Irgendwann kommt dann das Trnendrsen-Gitarrensolo, kurz danach bringt Holler den Song mit glockenheller Stimme zum Ende (Gott sei Dank!). "You Run Me Wild" wirkt bei intensivem Hren sehr nervig, da beim Refrain so oft "Tell me why" wiederholt wird, dass ich schon die Kelly Family vor meinem geistigen Auge gesehen habe. Vicious Mary legen im Allgemeinen Wert darauf, dass bei den Refrains bestimmte Satzfetzen immer und immer wiederholt werden. Das gibt dem Ganzen einen recht eintnigen und poppigen Touch. Auerdem kann man bei wirklich jedem Lied die Uhr danach stellen, wann das Gitarrensolo einsetzt. Sie retten sich jedoch noch dadurch, dass sie die Elemente, die an Dream Theater erinnern, berzeugend und anspruchsvoll interpretieren.
   
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