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Hier ist nun wirklich alles stimmig. Name: Municipal Waste. Albumtitel: "The Art Of Partying?. Coverart: kotzende, saufende, sich zerfleischende Headbanger-Zombies. Stil: Speed-/Thrashmetal. Ernst zu nehmen? Eher nicht, hehe. Von dem hübschen Bildchen auf dem Cover inspiriert also erstmal `n Pils geköpft und die Anlage volle Kanne aufgerissen. Und dann das quasi englische Pedant zu unserem guten, alten T. Angelripper reingezogen. Thematisch bewegen sich diese Suffköppe zwar auf demselben Feld, aber musikalisch gibt es dann doch Unterschiede; sonst wäre es ja auch zu langweilig. Erstens ist der gegrölte/ gerufene Gesang deutlich ein paar Stimmlagen höher als bei Anderen des Genres und klingt manchmal fast wie beim klassischen Hardcore. Des Weiteren ist die Riff-Fraktion sehr bemüht, einem unterhaltsame, knallige und dennoch etwas melodische Gitarrenbrocken um die Ohren zu hauen - mit Obertönen, Soli und allem, was dazu gehört. Insbesondere die schnelleren Sachen sind recht beeindruckend in ihrer Präzision. Die Band selbst ist mit einer Prise Punk-Attitüde gespickt und macht auf mich einen authentischen Eindruck - die Saufgelage nehmen ich den Jungs gerne ab! Was mich nach einiger Zeit aber doch anfängt, etwas zu wurmen, ist die fehlende Variation in der häufig gleich bleibenden, hohen Geschwindigkeit der Songs. Auch der Gesang lässt etwas Abwechslung missen und es fehlen einem - trotz hier und da kurzzeitigem Sprechgesang - wichtige Eckpfeiler und Anhaltspunkte, um sich zwischen den 15 Songs zurecht zu finden, ohne dabei auf die Anzeige des CD-Players zu schielen. |
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