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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VHÄLDEMAR - Fight To The End
Band VHÄLDEMAR
Albumtitel Fight To The End
Label/Vertrieb Arise Records
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Veröffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrch
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Mit diesem bescheuerten Namen und dem beknackten Cover mit dem bärtigen Wikinger auf dem Gaul mit Hirschgeweih, können die spanische Newcomer nur verlieren. Würde ich nicht bei so einem Webzine arbeiten, hätte ich doch nie reingehört. Das Auge isst doch mit! Schade, da hätte eine ganz nette Scheibe verpasst. Die 4 Musiker beherrschen ihre Instrumente und spielen besonders vom Gesang schön rauen Power Metal. Klar wenig neues, Fantasytexte, aber kein True Metal Kram. Man erinnert oft an deutschen Metal der 80er und die Songs ballern schön nach vorne, wie der Opener "Black Beast" zeigt. Sänger Pedro J. Monge hat schon Talent und Gitarrist Carlos Escudero entlockt seinem Instrument eine Menge toller Riffs. Sie wechseln öfter mal das Tempo oder bauen atmosphärische oder akkustik Parts ( "Lost World"), gesprochene Intros , (u.a."Energy") nette Backingvocals und Refrains ein. In der Mitte ist mit "Number" ein sagen wir Hörspiel mit Keyboards unterlegt. während das unter 3 Minuten liegende "7" eine superschneller Nackenbrecher ist. Das wirkt abwechslunsgreich! Mit "Traitor" und "The Helmet Of War" hat man nachher wieder zwei aggressive Nackenbrecher im Programm, nicht übel, letzter ziert auch noch ein nettes Gitarrensolo. Wenn die Drums etwas abwechslungsreicher und die Musik mich nicht öfter an Gamma Ray erinnern würde, wäre mehr drin. Für ein Debüt trotzdem mehr als o.k. Nächstes Mal bitte ein besseres Cover.
   
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