Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BEARDFISH - Sleeping In The Traffic: Part One
Band BEARDFISH
Albumtitel Sleeping In The Traffic: Part One
Label/Vertrieb InsideOut Music
Homepage www.beardfish.argh.se
Verffentlichung 18.05.2007
Laufzeit 65:58 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 7 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Man muss schon sagen, bei BEARDFISH handelt es sich um ein extravagantes Phnomen. Das unheimlich kuriose Cover, ein abstruser Bandname? Wir befinden uns musikalisch also schon mal nicht im flachen Mainstreamfahrwasser, das ist sicher. Fhrt man sich "Sleeping In The Traffic" nun denn zu Gemte, besttigt sich die erste Vorahnung auch prompt. Hier wird, wie bereits vermutet, ProgRock der ganz alten Schule zelebriert. Obwohl die Band 2001 gegrndet wurde, klingen die Stcke der Schweden, als htte man mit GENTLE GIANT, KING CRIMSON oder ZAPPA die Schulbank gedrckt, in musikalische Hinsicht natrlich. Denn abgesehen vom zeitgenssischen Soundanstrich musiziert man unheimlich retro-orientiert, legt dabei viel Wert darauf eine Atmosphre zu schaffen, der heutzutage kaum noch gefrnt wird. Stellenweise etwas schrg, ungeschliffen und harmonisch unkonventionell, ja fast schon avantgardistisch gibt man sich wahren Soundexperimenten hin um im nchsten Moment in absolut sliche Melodien zu verfallen. Mal schwelgt man in akustischen Sphren ("Afternoon Conversation"), mal im jazzigen Funk ("And Never New") um alsbald mit "Roulette" einen verspielten, zwlfmintigen Prog-Rocker vom Stapel zu lassen. Soweit so gut, Ideenreichtum ist bei den Jungs vorhanden. Doch muss man gestehen, dass das ntige Quntchen handwerklichen Geschicks noch fehlt um die Stcke schlssig auf den Punkt zu bringen. Viel zu oft hat man das Gefhl, die Songs enden ohne einen Hhepunkt, gar eine Steigerung. Die guten Ideen bewegen sich zumeist auf einem konstanten Level, was im Laufe des Albums deutliche Ermdungserscheinungen hervorruft. Ich denke, hier kann man beim nchsten Album noch eine Schippe nachlegen. Doch bis dahin verbleiben wir im unteren Mittelfeld.
   
<< vorheriges Review
MARILYN MANSON - Eat Me, Drink Me
nchstes Review >>
SCORPIONS - Humanity Hour 1


 Weitere Artikel mit/ber BEARDFISH:

Zufällige Reviews