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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TRELLDOM - Til Minne...
Band TRELLDOM
Albumtitel Til Minne...
Label/Vertrieb Regain Records
Homepage www.myspace.com/trelldomband
Verffentlichung 28.05.2007
Laufzeit 39:11 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Lange nichts mehr von Trelldom gehrt; zuletzt 1998 mit "Til Et Annet...". Wie machen sich die Herren Verfechter des urwurzeligsten Black Metals der norwegischen Garnitur im Jahre 2007, also insgesamt 9 Jahre spter?
Nun ja, erstmal sollte man keine Angst haben und groe berraschungen erwarten, schlielich stammt so manches Material aus den ersten Tagen der Band, also Anfang der Neunziger.
Zudem wurde in Pytten in den Grieghallen Studios aufgenommen - mit dem typischen Klang der dort aufgenommen Scheiben. Nmlich klar, bitterkalt und ursprnglich.
Nach dem ersten Reinhren von "Til Minne..." war ich jedoch zuerst etwas verwirrt, erinnern die ersten Lieder doch stark an Darkthrone's "Under A Funeral Moon"-Zeiten, was jetzt durchaus nicht negativ gemeint ist. Also beschloss ich, mich zurck zu lehnen, die Augen zu schlieen und einfach nur den schwarzen Klngen zu lauschen.
Und dann ergreift diese bittere Monotonie, diese zhflieende Raserei und die skandinavische Urklte Besitz von mir und ich fhle mich in die Anfangstage des Black Metal zurck versetzt.
Genial in Szene gesetzte, pure Rauheit. Ein wild um sich wtender Gaahl, der eine enorme Stimmenvielfalt zu Tage legt. Versunken im tragend-eintnigen "Steg", dem siebten Lied der Platte, steuern wir jedoch dem schrecklichsten Finale entgegen, das mir je zu Ohren gekommen ist: Das dreimintige Spiel eines Dudelsacks!
Urgh, Stimmung futsch und Ohrenkrebs-Alarm. Die Tne sind schmerzhaft krumm und schief und der Spieler scheint sein Instrument nicht gerade meisterlich zu beherrschen. Na ja, dann doch lieber die Stopp-Taste gedrckt und "Til Minne..." direkt nochmal von vorne hren. Und in die traumhafte Schwrze alter, von Klte und Bitterkeit erfllter Tage versinken.
   
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