Navigation
        
03. September 2010 - Uhr
 
Startseite Die Geschichte von MY REVELATIONS Verlosungen News Das Neuste auf MY REVELATIONS Konzertdatenbank CD Reviews DVD Reviews Film Reviews Live Reviews Lesestoff Die Kolumne Interviews Die schlimmsten Cover aller Zeiten! Die schlimmsten Poser wo gibt! My Revelations @ MySpace Gästebuch Kontakt Das Team von MY REVELATIONS Links zu Metal bezogenen Websites Radiosender Links zu Liveclubs Links zu Festivals Link zu uns
7673 Reviews in der Datenbank
SUSPERIA - Cut From Stone
Band: SUSPERIA
Albumtitel: Cut From Stone
Label/Vertrieb: TABU Recordings
Website: www.susperia.net
Veröffentlichung: 09.04.2007
Laufzeit: 47:17 Minuten
Autor: Andreas Kind
Bewertung: 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
>> Bei Amazon.de bestellen!
Norwegens SUSPERIA schlagen mit dem nur vom Titel und Cover an eine VENOM-Scheibe erinnernden vierten Werk "Cut From Stone" zurück. Und zwar feste wie immer! Aufgenommen im Osloer Strand-Studio und in den schwedischen Dug Out Studios von Daniel Bergstrand (IN FLAMES, MESHUGGAH, SOILWORK) in den Metal-Olymp gemixt ballern die Herren wieder ihren typischen Sound unters Volk, den außer ihnen keine Band in dieser Form fabriziert. Klar gibt es melodischen, modernen Metal in der groben Schnittmenge Death/Thrash zu Hauf, aber kaum ein Vertreter dieser Szene hat dieses geheimnisvolle "Etwas", mit dem SUSPERIA punkten können.
"The Clone" bspw. ist ein böse bollerndes Groove-Schwergewicht, das sehr todesmetallisch losprescht und von den markanten, harten Vocals getrieben wird. "Distant Memory" startet akustisch wie es BLIND GUARDIAN etwa nicht besser hinbekommen hätten und entwickelt sich dann in einen melodischen Rocker, dem man sich nicht entziehen kann. Ein unerhört nackenzerberstender Kracher mit melodischen Versatzstücken ist "Release" geworden, wonach einem in "Life Deprived" neben schmucken Soli im abwechslungsreichen Gewand die ersten bösen Blasts um die Ohren gehämmert werden. Thrash-Gehacktes trifft in "Between The Lines" auf melancholische Atmosphäre, eine Mischung die SUSPERIA zusammen mit den immer gerne genommenen klaren Gitarren ganz natürlich von der Hand geht. "Bound To Come" gestaltet sich eingängig und hat ganz sicher nicht zum Ziel neue Härtegrade aufzustellen. Wiederum mit klaren Klampfen durchwoben folgt "Under", dem sich mit "Brother" ein griffiger Hit mit gelungenem Refrain anschließt. "Cut From Stone", der Titeltrack, macht dann Schluss mit lustig und gönnt sich im typischen SUSPERIA Death/Thrash/Atmosphären-Mix auch mal ein paar kalte schwarzmetallische Momente.
Warum die Norweger nie so 100%-ig in die Puschen gekommen sind, obwohl sie nicht nur in der Heimat einen großen Fankreis besitzen, kann ich auch nach dem jüngsten Werk nicht beantworten. Hier stimmt wie immer so ziemlich alles: Sound, Songwriting, Spielfreude. SUSPERIA-Fans (und solche, die es hoffentlich werden wollen, um diese Floskel auch mal verbraten zu können) können auch bei "Cut From Stone" blind zugreifen.
   
<< vorheriges Review
V.A. - Schattenreich Vol.4
nächstes Review >>
AGE OF AGGRESSION - Addicted To Metal


 Weitere Artikel mit/über SUSPERIA:



Noch keine Kommentare!



Zufällige Reviews