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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLOODSTAIN - Baptism Of Fire
Band BLOODSTAIN
Albumtitel Baptism Of Fire
Label/Vertrieb Swell Creek Records
Homepage www.bloodstain-mayhem.com
Verffentlichung 11.05.2007
Laufzeit 28:16 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Bloodstain sind wirklich hammerhart. Mit ihrem sich ganz natrlich anfhlendem Bastard aus Death Metal und Hardcore laden sie einem zum Moshen ein. Was heit einladen? Man muss hier einfach bangen!
Die Symbiose von Metal und Hardcore wird besonders dadurch interessant, dass hier zwei Snger am Mikro stehen: Ein Brller und ein Grunzer, bzw. Kreischer. Beizeiten trllert auch noch Bassistin Janina ihre Elfenstimme in die brutale Klanglandschaft hinein.
Weiterhin interessant ist, dass hier neben Michael Stubbe ein gewisser Burkhard Schmitt die Zeilen eingebrllt hat, bekannt durch Rykers und Hate Squad.
Die Songs sind meist recht kurz gehalten und konzentrieren sich aufs absolut Wesentliche, der Bass scheppert wie Sau und der Schlagzeuger hat echt den Groove im Arsch. Hackende, tiefe Gitarren stckeln sich durch die Lieder und schtteln ganz selten auch mal eine Melodie aus dem rmel. Das ist vor allem bei "The Moshpit" so. Dieser Song sticht wirklich aus dem Rest hervor und entpuppt sich als ein echter Hit!
Bei allem Lob muss ich allerdings auch mal folgendes loswerden:
Die Laufzeit der Platte betrgt schon nur 28 Minuten, was nun wirklich arg wenig ist. Aber dazu kommt noch, dass von den angeblich zwlf Liedern drei gar keine sind. Eins ist ein vllig banales Intro und zwei weitere hren auf den Namen "Nevermore I" und "Nevermore II", in denen man einer Stimme lauscht, die einem irgendwelchen Quark erzhlt. Ich will hier nicht kleinlich sein, aber diese drei Stcke dauern jeder ca. eine halbe Minute, womit man von den 28 Minuten Laufzeit noch mal ein und ne halbe Minute abziehen kann. Das mag sich kleinkariert anhren, aber bei solch einer extremen Kurzweile kommt es nun mal auf jede Minute an. Das gibt leider, trotz der hervorragenden und wirklich schweinegeilen Mucke der Hannoveraner, deftig Abzge in der B-Note.
   
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