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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SIX FEET UNDER - Commandment
Band SIX FEET UNDER
Albumtitel Commandment
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.sfu420.com
Verffentlichung 23.04.2007
Laufzeit 34:25 Minuten
Autor Rafael Hofmann
Bewertung 7 von 15 Punkten
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"SIX FEET UNDER, allein der Name klingt nach Zerstrung und entsprechend feindseeligem Mosh-Pit", so ist es und so war es stets. Die Herren Barnes und Co. erfanden 1995 mit dem Debtalbum "Haunted" den Death-Metal nicht neu, aber das Album schlug damals ein wie eine kleine Splittergranate. Die nachfolgenden Alben wurden ebenfalls von Erfolg gekrnt und es wurde immer schwieriger mit der recht simplen Songstruktur und den limitierten Akkordfolgen noch neue, klangvolle Riffs zu erfinden.
Heute hren wir Neues von den vier in die Jahre gekommenen Herrschaften. Die aktuelle Verffentlichung trgt den simplen Namen "Commandment" und ist - der Einleitung nach zu urteilen - kein Wunderwerk der Metal-Komposition. Ich fand "13" (erschien 2005) bereits etwas blass, aber das hier ist ein Abklatsch! Ich htte als eingefleischter SFU-Fan der ersten Stunde niemals gedacht, dass ich so etwas ber "meine Band" schreiben wrde, aber Lob ist hier - meines Erachtens - nicht angebracht. Das Album ist recht puristisch gehalten und die Stimme von Chris erinnert, wummernd wie sie nun mal mittlerweile ist - an "Bringer of blood". Die Scre-e-e-eams sind weg, dafr werden die Lyrics ber die gesamte Spielzeit hinweg berhaupt keiner Variabilitt aussetzt und wie eine Pflichterfllung runtergerunzt. Hier und da mal ein Solo ("Thou shall kill", "Ghosts Of The Undead") und ein rundweg fetter Mixdown machen das Album zwar hrenswert, aber der Ideenreichtum ist einfach verbraucht.
Dies ist das erste Album (und ich habe ALLE im Schrank stehen), welches ich nicht im limitierten Digi-Pack anschaffen werde. Ein letztes Fazit kann ich mir daher sparen und hoffe, dass zuknftig nicht mehr solcher fetter aber aufgewrmter Riffs bei der Death-Metal-Legende produziert werden.
Die erste Single wird brigens "Ghosts Of The Undead" sein, welches auf der SFU-Homepage bereits als sehr ordentlich produziertes Video konsumiert werden kann. Mensch, schade....fette, knackige Produktion und dann so ein langweiliges Liedgut, schade, schade, schade!
   
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