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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OPHYDIAN - The Perfect Symbiosis
Band OPHYDIAN
Albumtitel The Perfect Symbiosis
Label/Vertrieb Dioxzion Records
Homepage www.ophydian.net
Verffentlichung 20.04.2007
Laufzeit 42:02 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Nach diversen kleinen Verffentlichungen in Form von Promo-CD und einer EP kommt hier nun das offizielle Debtalbum von den Italienern Ophydian.
Dabei sind die insgesamt 11 Lieder von "The Perfect Symbiosis" wirklich durchaus interessant. Wie der Albumtitel schon den berhmten Nagel auf den Kopf trifft, haben wir es hier mit einer sehr guten Mischung zu tun, die sich aus den Bereichen Thrash Metal, Rock, Metalcore, Alternative sowie einer Brise Pop zusammensetzt. Das alles zusammen gerhrt ergibt einen angenehm klingenden Cocktail, dessen allgemeine Klanglandschaft mich an Bullet For My Valentine erinnern lsst, aber dennoch viel in punkto Eigenstndigkeit zu bieten hat. Zwar sind die clean gesungenen Vocals weniger prgnant als bei eben angefhrter Band, dafr kommen die geschreiten Sachen umso besser rber, sind nur leider auch seltener.
Der stndige Wechsel von Hau-drauf- und balladig-akustischen Parts geht vllig flieend von statten und bewusst wird dieser einem beim Hren kaum. So klingen die Lieder wie aus einem Guss, kommen auf den Punkt und weisen jede Menge Tiefgang und Melodie auf. Im Bereich Liedkomposition bekommen die Jungs eine glatte 1 von mir. Schne Gitarren-Solos und deftige Moshparts lockern den Metallboden angenehm auf, so dass hier einige Ohrwrmer sprieen knnen.
Doch bei all dem Lob muss ich auch etwas Kritik loswerden, da mich zwei Dinge vehement an "The Perfect Symbiosis" stren, ja, geradezu nerven.
Als erstes geht es mir tierisch auf die Eier, dass der cleane Gesang in Strecken ruhigerer Momente teils derartig softy klingt, dass sich mir die Sackhaare kruseln. Das ist einfach nur kitschig, berflssig und erwarte ich eher auf MTViva.
Zweitens gibt es da dieses eine Lied namens "Leads My Moves". Dort haben es die Herren etwas bertrieben und die Stimme derartig moduliert, dass diese wie aus einem Lied von Madonna klingt. Dazu noch ein total popig gespieltes Schlagzeug, boygroup-artiges Hintergrundsgetrller und fertig ist ein Diskotheken-Hit mit leichtem Metaleinschlag, wie ich ihn in meinen heimischen vier Wnden nicht haben mchte. Ich bin ganz ehrlich, ich habe es nicht geschafft, mir dieses Stck bis zum Schluss anzuhren, das berschreitet einfach meine Schmerzgrenze.
Trotzdem ist "The Perfect Symbiosis" ein klasse Album geworden, was zeigt, wie hervorragend das restliche Songmaterial sein muss, um diesen derben Ausrutscher und den Hang zur berweichheit aufzufangen.
   
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