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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

W.A.S.P. - Dominator
Band W.A.S.P.
Albumtitel Dominator
Label/Vertrieb Demolition Records
Homepage www.waspnation.com
Verffentlichung 27.04.2007
Laufzeit 43:28 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Ja wie geil ist das denn?! Nach dem letzten fr mich recht enttuschenden Doppelschlag aus dem Hause WASP und den dazu gehrigen enttuschenden Liveauftritten meiner alten Helden habe ich von solch einem Album schon nicht mehr zu trumen gewagt.
Dass Schwarzie Gesetzlos ein Mann ist der was zu sagen hat und dies sowohl klar und deutlich wie auch in subtilerer Weise tut, ist glcklicherweise nichts Neues. Auf dem aktuellen Werk wird mit dem Handeln und Gebaren der derzeitigen amerikanischen Regierung abgerechnet, von der auch Mr. Lawless wie so viele seiner Landsleute nicht begeistert ist. Zur Musik.
Schon beim Erffnungsriff kann man sich darber freuen, dass die neue WASP Scheibe endlich wieder vernnftig produziert ist und ordentlich Bums hat. Der ehemals innovative, aber zuletzt nervige Drumoverkill (von Stet Holand) ist straighterem Schlagzeugspiel (Mike Dupke) gewichen und Doug Blair, der zuletzt auf der Crimson Idol Tour mit im Boot war, sorgt mit unzhligen und recht ruppigen, aber dennoch voller Seele steckenden Solos fr Begeisterung. Obendrein singt Meister Lawless wie zu besten Zeiten und treibt mir damit abwechselnd Schauer ber den Rcken und Freudentrnen in die Augen. Auch die Songs knnen mich seit langem wieder durch die Bank berzeugen. Natrlich sind es typische WASP Songs (was anderes will man ja auch gar nicht), aber statt sich wie bei der Neon God Saga zu sehr an frhere Werke zu lehnen, finden sich auf Dominator quasi die besten Momente der vergangenen Scheiben gebndelt wieder und bescheren uns ein verdammt abwechslungsreiches Album.
Es gibt Midtempohymnen mit starken Hooklines wie z.B. den Opener "Mercy", typische Partykracher wie "Deal With The Devil" oder herrlich galoppierende Klassiker wie "The Burning Man". Kernstck des Albums ist aber ganz klar das sich mchtig steigernde und unter die Haut gehende "Heaven`s Hung In Black", dessen verzweifelte und bedrckende Atmosphre sich durch den "HHIB Reprise" Nachschub als vorletzten Song noch einmal verstrkt. Will man unbedingt nrgeln knnte man diese spartanisch instrumentierte Nachschlagversion des Killertracks negativ auslegen und als Fller kritisieren, mit dem das Album ber die recht magere 40-Minuten-Marke gehoben wird. Und auch der krasse Wechsel aus dieser Atmosphre raus zum abschlieenden Partyrocker ist vielleicht nicht wirklich glcklich. Dies ndert aber nichts daran, dass "Dominator" fr mich der geilste WASP Release seit "Crimson Idol" ist!
   
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