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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOLFERNUS - Hysteria In Coma
Band SOLFERNUS
Albumtitel Hysteria In Coma
Label/Vertrieb Shindy Productions
Homepage www.solfernus.tk
Verffentlichung 18.07.2005
Laufzeit 34:18 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Posen wie die Gros(s)en, das knnen die Tscheschen von SOLFERNUS allemal. Da wird im Booklet und vor allem auf Cover und Backcover alles gegeben, was das Gesicht an Grimassen hergibt, Respekt!
Musikalisch siehts entsprechend bse aus, Black Metal mit latent symphonischem Touch servieren die 2002 gegrndeten Gestalten. "Lucifer's Orchestra" stellt das Intro, das dem Titel gem orchestral und unheilvoll arrangiert wurde und Lust auf mehr macht. Das bekommt man dann mit dem ungestmen Brecher mit dem faszinierenden Titel "Advent Massacra" auch. Musikalisch geht der Track voll in Ordnung und SOLFERNUS verdient sich gleich zu Beginn das Prdikat eigensinnig. Das ist dann auch der ebenfalls auf der CD zu findende Videoclip zu just diesem Song, der neben einer krftig posierenden Band leicht bekleidete Lack'n'Leder-Chics bietet und ein wenig seltsam anmutet. Nach den "Bros Of Inferno", das wie die meisten Lyrics im hoprigen englisch daherkommt, folgt der wiederum synthetisch-atmosphrische Auftakt zu "Victoria Karisma". Hier geht es wie auch beim Titeltrack "Hysteria In Coma" eher gemchlich zu, was SOLFERNUS aber gut steht und der Dichte der Songs keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Gegen Ende zuckt dann ein Lead aus dem Bilderbuch des klassischen Heavy Metals durch das Stck, das mancher true-metallischen Combo verdammt gut gestanden htte und den Black Metal von SOLFERNUS um eine weitere gelungen Facette bereichert. Verwundert schielt man dann bei "Dogra's Empire" Richtung Anlage, da es aus der Ecke pltzlich gewaltig schwarz anfngt zu rocken. Ein Blick in den Infozettel verrt, dass es sich um ein Cover der Landesgenossen von ROOT handelt. Neben diesem gibt es auf der Scheibe auch noch das SLAYER-Cover "The Antichrist" zu verdauen, was bei mauen 34 Minuten Spielzeit dann doch zu viel des Guten ist.
Fr ein Debt ist "Hysteria In Coma" absolut in Ordnung, zumal die Tscheschen schon hier das Auffahren, was andere Bands ihrer Lebzeit lang verzweifelt suchen: Charakter und eigene Identitt. Zwei Cover bei 34 Minuten Spielzeit zu verbraten ist allerdings eine echt schwache Leistung, da ntzen auch die famosen Leads im genannten Track "Victoria Karisma" und im abwechslungsreichen "Furious Beat Of The Black Hearts" nichts. Ergo: Punktabzug, denn so endbrutal dass man die Mucke nicht lnger ertragen knnte sind SOLFERNUS denn nun auch nicht.
   
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