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27. März 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BURDEN OF GRIEF - Death End Road
Band BURDEN OF GRIEF
Albumtitel Death End Road
Label/Vertrieb Remedy Records
Homepage www.burdenofgrief.de
Verffentlichung 30.03.2007
Laufzeit 52:43 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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BURDEN OF GRIEF stehen seit Jahren fr hochwertigen Melodik-Tod, so auch die neue Scheibe mit dem verspielten Titel "Death End Road".
Nach dem instrumentalen Intro und Titelstck, das bereits die Qualitten der Deutschen andeutet, startet der Trupp in die neue CD. Gendert hat sich zum Vorgnger "Fields Of Salvation" nicht viel, man setzt nach wie vor auf mit vielen gefhlvollen Melodiebgen durchzogenen Death Metal, der stets griffig und recht eingngig dargeboten wird. Zusammen mit den kraftvollen und artikulierten Screams von Snger Mike und der drckenden Bass/Schlagwerk-Basis ergeben sich massig Stcke mit jeder Menge Power, die nicht selten durch live-kompatible Refrains zu glnzen wissen. Besonders deutlich wird das zur Mitte der Scheibe hin, wo mit "Running Scared", "The Killer In Me" und "Drown In Sorrow" drei der besten Tracks nacheinander ber einen hereinbrechen. Gerade bei "The Killer In Me" geht der aufstachelnde Refrain und der gewaltige Groove verdammt gut rein. Auch der vorletzte Song "Passion Of The Night" wirbelt ordentlich durch die Bude, wobei hier vor allem der zwingende Beat in Verbindung mit den filigranen Leads fr zufriedene Gesichter sorgen. Das folgende "Road Of Visions" hingegen zeigt sich als abwechslungsreichstes Lied der Platte, wobei neben akustischen Einlagen, Flstern und Doublebass vor allem dem Bass ein groer Spielraum eingerumt wurde. BURDEN OF GRIEF verbinden alle diese Trademarks durchweg geschickt mit Ausflgen in andere metallische Gefilde, allen voran neben einer gewissen hektischen Thrash-Attitde der klassische Heavy Metal, was sich im Songwriting generell und in der bisweilen im positiven Sinne verspielten Gitarrenarbeit niederschlgt.
Trotz des modern anmutenden Covers ist "Death End Road" somit ein ziemlich traditionelles Album geworden, das von Produzent Tommy Hansen (u.a. HELLOWEEN, PRETTY MAIDS, HATESPHERE) in Szene gesetzt wurde. Hier bin ich ein wenig enttuscht, da der Sound besonders beim Drumming sehr steril und knstlich wirkt und somit einiges an Dynamik verloren geht.
Auf eine Cover-Version wie beim vorletzten Album hat man heuer verzichtet, stattdessen gibt es mit "Smashed To Pieces" und "Immense Infinity" zwei knackige Neueinspielungen vom 2000er Album "Haunting Requiems", so dass man auf eine anstndige Spielzeit von knapp 53 Minuten kommt.
Fans der Band und Anhnger des melodischen Tods machen auch mit "Death End Road" nichts verkehrt. Abzge in der B-Note gibt's leider fr den Sound, auch wenn das Geschmackssache sein mag.
   
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