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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TYPE O NEGATIVE - Dead Again
Band TYPE O NEGATIVE
Albumtitel Dead Again
Label/Vertrieb SPV
Homepage www.typeonegative.net
Verffentlichung 16.03.2007
Laufzeit 77:33 Minuten
Autor Sabine Jordan
Bewertung 11 von 15 Punkten
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"Dead Again" der neueste Streich von Type 'o Negative ist eigentlich ein fr die Band typisches Album. Seit dem letzten CD-Release sind inzwischen auch schon wieder 4 Jahre ins Land gegangen. Das Cover - wie immer in schwarz-grn - ziert Grigori Rasputin, einen russischer Wanderprediger, der im 19. Jarhrhundet mit Wunderheilungen und Skandalen fr Aufsehen sorgte und spter als Sndenbock schlielich ermordet wurde. Mag sein, dass Peter fr manche ein unangenehmer Zeitgenosse ist, aber sicher wird ihn auch nach dieser Scheibe keiner aus dem Weg rumen wollen.
Der Opener "Dead Again" zeichnet sich in gewohnter Manier durch schleppende Midtempo Riffs und vor allem den tiefen Gesang von Misanthrop Peter aus. Whrend mich bei "Tripping A Blind Man" der stellenweise Sprechgesang nervt frage ich mich was das ganze mit dem rollenden "R" bei "The Profits Of Doom" soll, so was sollte er lieber Fernando von Moonspell berlassen, bei dem kommt das wesentlich besser. Dafr beschwichtigen mich dann aber wieder Songs wie "September Sun", wo hrtere Parts mit langsameren abgewechselt werden, was mich teilweise an "Summer Breeze" erinnert, wobei hier der Gesang auch mal hrter und rockiger wird. Geile Nummer, mein Fave auf dieser Scheibe! Bei "Halloween In Heaven" greifen die Herren aus Brooklyn sogar auf weibliche Untersttzung am Gesang von Tara VanFlower (Lycia) zurck, deren Gesang brigens super mit dem von Peter harmoniert. Insgesamt gibt es hier stattliche 77 Minuten Type O Negative in ordentlicher Qualitt und gewohnter Atmosphre. Die Gesangsparts sind sehr abwechslungsreich von tiefem, klaren Gesang, der mir stellenweise fast etwas zu weinerlich ist (ich muss mich zwingen nicht an Ozzy zu denken...), ber Sprechgesang und leichten Hardcoreanklngen bis zu rockig-rotzigen Stellen, dafr vermisse ich aber die prickelnd-erotische Stimme, von einst. Auerdem gibt's einige Effekte, bei "Hail and Farewell to Britain" z.B. Fluglrm und Gefechte. Fans werden beim Kauf sicher nichts falsch machen und drfen sich ber diese dstere Kost freuen. Wer sich trotzdem nicht sicher ist kann derzeit beim Label SPV den kompletten (14-mintigen) Song "These Three Things" anhren (sogar ohne doofes Gelaber, wie hier auf der Promo!). Ansonsten wrde ich als Anspieltipps in jedem Fall "September Sun" und "Dead Again" empfehlen, damit hat man erst mal einen groben Querschnitt was einen auf der Scheibe erwartet. Die Messlatte hngt eben seit "Bloody Kisses" recht hoch und alles gefllt mir auf "Dead Again" nicht, aber im Resmee haben Type o Negative eine stattliche Scheibe abgeliefert, die sich wirklich hren lassen kann.
   
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