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22. September 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KULT - Winds Of War
Band KULT
Albumtitel Winds Of War
Label/Vertrieb Debemur Morti Productions
Homepage www.kult-band.com
Verffentlichung 20.12.2006
Laufzeit 37:46 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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2002 formierte sich im tiefen italienischen Underground ein KULT, der sich zum Ziel setzte, rohen Black Metal ohne modernen Firlefanz zu zelebrieren, wie wir ihn aus den goldenen frhen Neunzigern kennen und lieben.
Im Dezember letzten Jahres ward es dann an der (End-)Zeit, den KULT auf die ahnungslose Menschheit loszulassen, die "Winds Of War" wurden entfesselt. "Alpha", das Intro, lsst diese kurz hren, bevor der garstige Titeltrack ber einen hereinbricht. Niemand Geringeres als Aphazel von ANCIENT hat die Gitarren eingespielt, so dass man auf technische sauberes, grimmiges Riffing zhlen kann. Zudem agiert der KULT im Rahmen seiner stilistischen Mglichkeiten halbwegs abwechslungsreich, so dass man bspw. in "Torture" gequlte Schreie einer bemitleideswerten Person hren kann, whren das folgende "Seven Blades (Of The Reaper)" schn dreckig losrockt, genau wie sein Kumpel "Darkness Return". Ein voll bestcktes Black Metal-Instrumental ist "Enstrangement" geworden, das wie der Hit der Scheibe "Final Embrace" mit bitteren, melancholischen Harmonien in eisiger Schnheit erstrahlt. Dagegen ist "And Forever Winter" ein rudiger Galopper, wenn auch nicht unbedingt des Jahres. "Omega" beendet dann als weiteres akustisches, desolates Stck eine Scheibe, die sich nicht vor den nordischen Vorbildern zu verstecken braucht.
Black Metal-Puristen bekommen mit dem im Alpha Omega Studio genre-echt inszenierten misanthropischen Eisklotz die Vollbedienung, auch wenn die Italiener ihr Potential sicher noch nicht bis zum Anschlag ausgereizt haben.
   
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