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19. Februar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

KATAKLYSM - Shadows & Dust
Band KATAKLYSM
Albumtitel Shadows & Dust
Label/Vertrieb Nuclear Blast
Homepage www.kataklysm.net
Verffentlichung 23.09.2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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KATAKLYSM fahren auch auf ihrem neuesten Machwerk "Shadows & Dust" munter den Weg weiter, den sie zwei Alben zuvor eingeschlagen haben. Will heien, dass die Kanadier damals auf der "The Prophecy"-Scheibe die Melodie fr sich entdeckt haben und den "canadian hyperblast" mehr oder weniger an den Nagel gehangen haben. Mag sein, dass einige Die-Hard-Fans, die den "Temple of Knowledge" und die "Sorcery" zum hchsten aller Gefhle erkoren haben damit immer noch ihre Probleme haben, ich fr meinen Teil kann mich mit den "neuen" KATAKLYSM aber ganz gut anfreunden! Zumal der Blast nicht komplett ad acta gelegt wurde sondern vielmehr eine produktive Symbiose mit der erwhnten Melodie eingegangen ist. So versteht es die Band ein ums andere Mal, brutalstes Hochgeschwindigkeits-Geknppel mit schnen Lead-Tonfolgen zu verknpfen, ohne dabei auch nur im Ansatz aufgesetzt zu wirken. Viel mehr wirkt jeder einzelne Song absolut schlssig und durchdacht und hat nicht selten einen hohen Wiedererkennungswert. Dabei wird strker noch als auf dem Vorgnger "Epic" auf Abwechslungsreichtum Wert gelegt, was ich nur begren kann. So findet man zwischen all den Schatten und unter dem Staub neben den dominierenden Death Metal Attacken auch Parts, die bei anderen Vocals auch in einem klassischen Heavy-Stck unterkommen knnten. Stellenweise bedient man sich sogar aus dem Lager der hochunheiligen Schwarzwurzel-Zunft, was sich in den pfeilschnellen und fr dieses Genre blichen Gitarrenlufen uert. Insgesamt pendelt sich die Mucke, wie erwhnt, irgendwo zwischen Knppel-aus-dem-Sack, Melodie und Groove ein, und drfte somit auch live Garant fr Stimmung sein! Zudem man auch auf dem neuen Album wieder einen absoluten berknaller mit am Start hat, nmlich den Opener und Titeltrack "In Shadows & Dust", der hnliche Qualitten hat, wie der "Manipulator of Souls" vom Silberling zuvor. Da die CD dazu noch mit einem kongenialen Coverartwork und einer ber jeden Zweifel erhabenen, fetten Produktion versehen wurde, kann ich das Teil eigentlich jedem Fan deathmetalliger Klnge bedenkenlos ans Herz legen. Einziger Kritikpunkt sind fr meinen Geschmack die immer wieder neben den Standart-Grunts eingebauten grindigen Schreie, die mir, wie auch schon auf den Releases davor, etwas zu kraftlos daherkommen.
   
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