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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DOMINICI - O3 A Trilogy - Part 2
Band DOMINICI
Albumtitel O3 A Trilogy - Part 2
Label/Vertrieb InsideOut Music
Homepage www.dominici.com
Verffentlichung 23.02.2007
Laufzeit 54:32 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Sollte jemandem der Name CHARLIE DOMINICI nicht gelufig sein, sei an dieser Stelle nur kurz angemerkt, dass es sich dabei um den Snger handelt, welcher mit seiner Stimme das 1989er "When Dream And Day Unite" - Debt der Prog-Gtter DREAM THEATER veredelte. Nach seinem Ausstieg aus der Band wurde es, insbesondere in Metal-Kreisen, recht still um ihn. Auch der erste Teil seiner "O3 Trilogy" fhrt bis dato eher ein Schattendasein, was wohl daran liegen knnte, dass "Part 1" und "Part 2" musikalisch so gut wie nichts miteinander gemein haben. Der erste Teil enthlt lediglich CHARLIEs Stimme, die er mit minimalistischem Akustikgitarreneinsatz untermalt. "A Trilogy - Part 2" hingegen ist lupenreiner Prog-Metal der hrteren Sorte. Mit neuer, junger Band im Rcken zeigt DOMINICI eindrucksvoll, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehrt und auch in Zukunft das ein oder andere Mal auf sich aufmerksam machen wird. Zumindest klingt hier alles, Songwriting, technische Umsetzung, die Performance und die Produktion, nach einer Horde energiegeladener Newcomer, die hungrig und unausgelaugt ihren Platz am Prog-Metal Horizont verteidigen wollen. Bereits der Einstieg in die Scheibe gestaltet sich mit dem Instrumentalkracher "The Monster" (!) als uerst passend. Die Gitarren sgen und grooven, mit der Rhythmik wird jongliert, coole Frickelsoli, fette Riffs und schne Melodien zeigen auf, was den Hrer im Folgenden erwartet. Nicht schlecht, muss man wirklich sagen. Gut, das Material erinnert stellenweise recht stark an den modernen, hrteren DREAM THEATER Sound, doch die Zielgruppe wird jenes Album ganz gewiss mit offenen Armen empfangen. Trotz einiger musikalischer Parallelen gibt es auf "O3 A Trilogy - Part 2" einige erstklassige Ohrwrmer zu vernehmen ("The Calling", "Nowhere To Hide" oder "The Real Life"), groartiges musikalisches Knnen zu bewundern und eine ungestme Herangehensweise an die Songs zu erleben, von der sich einige alte Hasen ruhig die ein oder andere Scheibe abschneiden knnten; und nicht zu vergessen, CHARLIEs Gesangsperformance. Seine Stimme klingt immer noch irgendwie unkonventionell und nicht wie die eines x-beliebigen Metalsngers unserer Tage, was die Sache umso interessanter macht.
Um es kurz zu machen: Welcome back, we've been waitin' for you! Ein echt guter (Neu-) Einstieg ins Metalbiz.
   
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