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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE SHOWDOWN - Temptation Comes My Way
Band THE SHOWDOWN
Albumtitel Temptation Comes My Way
Label/Vertrieb Century Media
Homepage www.theshowdownmetal.com
Verffentlichung 23.02.2007
Laufzeit 49:58 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Scheie, was hab ich bei dem Labelinfo zu dieser Scheibe gelacht. Man muss sich wirklich immer wieder vor Augen fhren, dass die Bands zu 99% nichts dafr knnen, was hier verzapft wird. Unglaublich (ich werde mich redaktionsintern in jedem Fall dafr einsetzen, dass wir euch solche Highlights in Zukunft neben unseren Evil Posers und Evil Covers prsentieren knnen)! Denn endlich weiss ich jetzt, wie epische Gitarrensoli und wirkliche Bad Boys klingen, dass Liveshows dreidimensional sind und dass die Kuhglocke ein Referenzinstrument im musikalischen Hartwurstsektor ist.
Nun aber zurck zur Realitt. The Showdown aus Tennessee haben mit ihrem Zweitwerk "Temptation Comes My Way" ein ganz ordentliches Hitalbum hingelegt. Hitalbum deshalb, weil die ohrwurmtrchtige Mischung aus radiotauglichem Alternativ- und leicht metallisch angehauchtem Modern-Rock inklusive jeder Menge eingngiger Refrains, satt groovender Gitarren und einem Snger mit angenehm kraftvoller Stimme das Mainstreampublikum mit Sicherheit begeistern wird. Nur ganz ordentlich deshalb, weil es insgesamt gesehen zu wenig Ecken und Kanten hat und eine Portion mehr Dreck gebrauchen knnte. Ganz abgesehen davon, dass es vielen Headbangern zu soft und Altrockern zu modern sein wird. Gutes Songwriting, das Eingngigkeit und Abwechslung in sich vereint, kann man der Truppe aber genauso wenig absprechen wie handwerkliches Knnen. Und da die Scheibe obendrein fett in Szene gesetzt ist kann ich denjenigen unter euch, die auch mal Sachen, die hrtetechnisch irgendwo zwischen Metallica zu Zeiten des schwarzen Albums und alternativ modernen Rocksachen a la Substyle, Nickelback und Co. tfte finden, ein Reinhren absolut empfehlen. Anspieltipps wren der noch etwas mehr vom Metal beeinflusste Opener "Fanatics And Whores", das leicht rudige, mit einem gelungenen Slomopart ausklingende "Breath Of The Swamp" oder der locker drauflos rockende Abschlutrack "Forget My Name".
   
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