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19. Mai 2013 - Uhr
 
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BASILISK - Dark Seasons
Band: BASILISK
Albumtitel: Dark Seasons
Label/Vertrieb: Eigenproduktion
Website: www.basilisk.de
Veröffentlichung: 01.05.2006
Laufzeit: 59:25 Minuten
Autor: Andre Kreuz
Bewertung: 10 von 15 Punkten
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Nach dem Demo "In The Room Of Lights" und dem Album "... Between Light And Shadow" ist "Dark Season" das dritte Werk der deutschen Dark Metaller BASILISK und wurde wiederum in Eigenregie fabriziert.
"Dark Metal" wird ja immer dann zitiert, wenn sich die Protagonisten musikalisch zwischen alle Stühle setzen, bzw. in keine vorgefertigte Schublade passen wollen. So auch bei BASILIK, bei denen man aus den Bereichen Gothic, Death, Doom, Black, Heavy alles mehr oder weniger ausmachen kann. Dennoch harmoniert das mehr als gut, so dass Scheibe III wirklich angenehm in den Ohren dröhnt. So ist der Opener "Greed Of War" neben den sonst dominierenden kehligen Nah-Grunz-Vocals mit kräftigen normalen Gesangslinien fern jeglichen Eunuchen-Gejaule gespickt. Der folgende Titeltrack gefällt mit melancholisch-eingängigen Keyboards, die den Song ohne Probleme in einen Ohrwurm verwandeln. "Search" wummert mit schönen Doublebass-Einlagen los, während auch hier wieder der griffige Refrain hängen bleibt. "Am Abgrund" tänzelt man mit feinen Leads durch eine todtraurige und bittersüße Grundstimmung, die von fetten Riffs kontrastiert werden. Noch so ein Ohrwurm! Der Ober-Ohrwurm und potentielle Club-Feger ist dann aber "Inkarnation" mit seinem rhythmischen Beat, seiner unheilvollen Atmosphäre und dem beschwörenden Refrain, in dem immer wieder der Titel intoniert wird. Nach dem Zwischenstück "Fear" geht dem BASILISK etwas die Luft aus, die Hits der ersten Hälfte fehlen in der zweiten, so dass bspw. "Bis in den Tod" eher lahm vor sich hin dümpelt. Spätestens die beiden abschließenden Tracks "Believe" (toller Klargesang, ergreifende Melodien) und "Crying Child" (nachdenklicher Abschluss samt Samples) bekommen aber mit der für BASILISK anscheinend typischen Kombination aus Melancholie, einer rockigen Basis und einem Tick Härte wieder die Kurve.
Wem SOULSEARCH zu avandgardistisch und CREMATORY zu soft sind und wer gute Eigenproduktionen zu schätzen weiß, liegt mit den "Dark Seasons" genau richtig. Immer vorausgestzt das omnipräsente und recht dominante, jedoch nie nervende Keyboard stört den/die geneigte/n Metaller/in nicht.
   
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