Navigation
                
21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BASILISK - Dark Seasons
Band BASILISK
Albumtitel Dark Seasons
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.basilisk.de
Verffentlichung 01.05.2006
Laufzeit 59:25 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nach dem Demo "In The Room Of Lights" und dem Album "... Between Light And Shadow" ist "Dark Season" das dritte Werk der deutschen Dark Metaller BASILISK und wurde wiederum in Eigenregie fabriziert.
"Dark Metal" wird ja immer dann zitiert, wenn sich die Protagonisten musikalisch zwischen alle Sthle setzen, bzw. in keine vorgefertigte Schublade passen wollen. So auch bei BASILIK, bei denen man aus den Bereichen Gothic, Death, Doom, Black, Heavy alles mehr oder weniger ausmachen kann. Dennoch harmoniert das mehr als gut, so dass Scheibe III wirklich angenehm in den Ohren drhnt. So ist der Opener "Greed Of War" neben den sonst dominierenden kehligen Nah-Grunz-Vocals mit krftigen normalen Gesangslinien fern jeglichen Eunuchen-Gejaule gespickt. Der folgende Titeltrack gefllt mit melancholisch-eingngigen Keyboards, die den Song ohne Probleme in einen Ohrwurm verwandeln. "Search" wummert mit schnen Doublebass-Einlagen los, whrend auch hier wieder der griffige Refrain hngen bleibt. "Am Abgrund" tnzelt man mit feinen Leads durch eine todtraurige und bitterse Grundstimmung, die von fetten Riffs kontrastiert werden. Noch so ein Ohrwurm! Der Ober-Ohrwurm und potentielle Club-Feger ist dann aber "Inkarnation" mit seinem rhythmischen Beat, seiner unheilvollen Atmosphre und dem beschwrenden Refrain, in dem immer wieder der Titel intoniert wird. Nach dem Zwischenstck "Fear" geht dem BASILISK etwas die Luft aus, die Hits der ersten Hlfte fehlen in der zweiten, so dass bspw. "Bis in den Tod" eher lahm vor sich hin dmpelt. Sptestens die beiden abschlieenden Tracks "Believe" (toller Klargesang, ergreifende Melodien) und "Crying Child" (nachdenklicher Abschluss samt Samples) bekommen aber mit der fr BASILISK anscheinend typischen Kombination aus Melancholie, einer rockigen Basis und einem Tick Hrte wieder die Kurve.
Wem SOULSEARCH zu avandgardistisch und CREMATORY zu soft sind und wer gute Eigenproduktionen zu schtzen wei, liegt mit den "Dark Seasons" genau richtig. Immer vorausgestzt das omniprsente und recht dominante, jedoch nie nervende Keyboard strt den/die geneigte/n Metaller/in nicht.
   
<< vorheriges Review
TESTAMENT - The Spitfire Collection
nchstes Review >>
DOMINE - Ancient Spirit Rising


 Weitere Artikel mit/ber BASILISK:

Zufällige Reviews