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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ABORTED - Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture
Band ABORTED
Albumtitel Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.goremageddon.be
Verffentlichung 16.02.2007
Laufzeit 42:43 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Konsequent ziehen seit Jahren ABORTED ihr blutiges Ding durch. Dabei haben sich die Recken weiterentwickelt, ohne die eigene Identitt zu vergessen. Dass diese Rechnung aufgeht, bewies allersptestens der famose 2006er Brecher "The Archaic Abbatoire".
Die neue Platte fhrt den eingeschlagenen Weg fort. Will heien es wird wieder ordentlich brutal geschlachtet, aber eben mit Methode. Quasi genau so, wie der berlange Titel schon suggeriert. Von Tue Madsen passend kernig in Szene gesetzt gibt es bei den beiden ersten Tracks "The Chondrin Enigma" und "A Methodical Overture" erst mal heftigst einen mit der grindigen Death-Keule um die Ohren. Der Titeltrack zeigt bestens, wofr ABORTED stehen: Rasend-wtende Blasts in Verbindung mit Punktlandungen in Form von Breaks, die mit mchtig moshigen Doublebass-Grooves bestckt sind. Die Growls erinnern nach wie vor in ihrer Tiefe an ILLDISPOSED und werden durch giftige Screams ergnzt. Unerwarted melodisch, fast schon melancholisch in Teilen ist "Avenious", whrend in "And Carnage Basked In Its Ebullience" (Wer denkt sich eigentlich diese Titel aus!?) gar ein atmosphrisches Keyboard dezent verbraten und von einem passenden Solo umrahmt wird. Lecker das. Dass ABORTED auf CARCASS knnen, wissen wir, weswegen man sich der berdeutlichen Anleihen an die groen Vorbilder in "Odious Emanation" nicht schmen muss. Dachte sich wohl auch Jeff Walker, der mal eben fr einen Gastauftritt bei der neuen Platte vorbei schaute. Jacob Bredahl und Henrik Jacobsen von HATESPHERE brigens auch, noch ein Beweis fr die Qualitten der Engelmacher.
Wer die bisherige Entwicklung der Band mit Freude mitgemacht hat, darf auch bei "Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture" wieder bedenkenlos das Skalpell schwingen. Wer die Jungs bis dato mit Nicht-Beachtung gestraft hat, aber einem hinterhltigem Cocktail (Bloody Mary oder so) aus Melodie und heftigstem Geballer nicht abgeneigt ist, sollte sich schleunigst ins Goremageddon strzen.
   
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