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Das "Punishment 18" Label schreibt sich auf die Fahnen, italienische Metal-Bands über die Grenzen hinaus bekannt machen zu wollen. Da kann man nur hoffen, dass der Name "Punishment" nicht Programm ist. Hier jedenfalls liegt mit "Insanity" das Debüt der Italiener GROUND CONTROL vor und diese Scheibe ist sicherlich keine Bestrafung. Dennoch tönt die Mucke der vier Metalheads noch nicht so recht überzeugend aus den Speakern. Ich würde mal sagen, dass wir es hier mit einer Mischung aus traditionellen Metalklängen gepaart mit Oldschool Thrash-Elementen zu tun haben. Im Laufe des ersten Hördurchgangs drängte sich immer wieder der Gedanke an ANTHRAX zu "Spreading.../Among..."-Zeiten auf. Besonders Sänger Alessio Garavello erinnert mit seiner Stimme an Belladonna, auch wenn Garavello noch höher singt und zuweilen starke Mickey Maus Tendenzen an den Tag legt. Und siehe da, der letzte Track der CD ist ein ANTHRAX-Cover ("Metal Thrashing Mad"). Positiv finde ich den Abwechslungsreichtum von "Insanity". Da gibt es immer mal wieder ein paar akustische Klampfen und mit "Alone" ist sogar eine Powerballade am Start. So ganz wissen die Italiener jedoch noch nicht wohin sie wollen. Ich werde den Eindruck nicht los, dass sie ihren eigenen Sound noch suchen. Zudem weisen einige Songs ein paar Längen auf, vor allem wenn die Band instrumentale Passagen spielt, die einfach noch nicht genug fesseln können. Auch der Sound ist nicht gerade auf dem Stand der heutigen Möglichkeiten. Sicherlich haben viele junge Bands nicht das Budget um lange im Studio zu tüfteln, aber ein bisschen mehr Druck darf es schon sein. "Insanity" ist ein gelungener Einstand von einer Band, die sich noch entwickeln wird, denn es sind einige tolle Ideen vorhanden. Leider weiß die Scheibe nicht über die ganze (recht kurze) Spielzeit zu überzeugen. |
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