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Mächtig kaputte Kauleisten gibt es beim Hörgenuss der neuesten Scheibe von Since The Flood. "No Compromise" schimpft sich die Platte des 5ers aus Boston /Massachusetts. Und obwohl aus dieser Ecke solch illustre Metalcore Bands wie KSE oder Unearth kommen, hört man auf "No Compromise" keinerlei solche Töne. Wie heißt es doch so schön im Promo Schreiben "No Trends, No Emo, No Compromise, Just Pure Hardcore". Also muss der Schwedentod zu Hause bleiben. So wird dann eher die Old School Ecke, wenn auch metalischer Schlagseite bedient. Dazu noch reichlich angepisster Gesang und schon kann der Spaß losgehen. Hier wird das Tough Guy Gehabe noch Groß geschrieben. Zu den großen Vorbildern dürfen sich getrost Hatebreed und Terror zählen. Madball oder Born From Pain dürfen natürlich auch nicht fehlen, sind aber in weit kleinerem Maße vertreten. So wimmelt es von Einflüssen der erst genannten Bands nur so auf "No Compromise". Hier reihen sich Thrash Attacken an Mosh-Parts, Breakdowns und massenhaft Groove aneinander, das echt nicht mehr feierlich ist. Die Kickbox Fraktion wird ihre Freude haben. Leider schaffen es Since the Flood zu keiner Minute der Scheibe aus dem Schatten der großen Vorbilder hervor zu treten. So bleiben Hits auf dieser Platte leider aus. Außer Zerstörungswut während des Hörens hinterlassen die 12 Songs leider nichts bei mir. Fazit: Nicht wirklich weltbewegender Hardcore, aber immer noch bestens dazu geeignet sich Pit gegenseitig auf die Nase zu schlagen. Und das will die Tough Guy Fraktion ja schließlich. |
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