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19. Mai 2013 - Uhr
 
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JUDAS ISCARIOT - To Embrace The Corpses Bleeding
Band: JUDAS ISCARIOT
Albumtitel: To Embrace The Corpses Bleeding
Label/Vertrieb: Red Stream
Website: Website suchen ...
Veröffentlichung: 2002
Laufzeit: N/A
Autor: Andre Kreuz
Bewertung: 8 von 15 Punkten
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Judas Iscariot ist sicher nicht jedermanns Sache, dafür ist die Musik einfach zu undergroundig und oftmals auch einfach zu gewöhnungsbedürftig. Ich für meinen Teil fand die letzten beiden Alben "Heaven in Flames" und "Distant in solitary Night" dennoch ziemlich gut. Auch das neueste Machwerk des Alleingängers Akhenaten ist nicht von schlechten Eltern, zumal sich der Sound und die technischen Fähigkeiten des Bösewichts um einiges gesteigert haben. Klar, es poltert und scheppert immer noch an allen Ecken und Enden, aber nicht mehr ganz so extrem, wie noch einige Scheiben vorher. Auch beim Gesang hat sich ein leichter Wandel eingeschlichen, er erinnert nunmehr etwas an die frühen GEHENNA. Doch trotz dieser positiven Entwicklungen kann ich mich nicht vollends von "To embrace the Corpses bleeding" begeistern lassen. Ich steh voll und ganz auf kalten, monotonen (und das ist nicht negativ zu verstehen) Black Metal, aber irgendwie fehlt mir hier die Initialzündung, oftmals kommt das Material zu durchschnittlich daher. Zwei Ausnahmen gibt es aber dennoch, bemerkenswert, dass beide eher zur langsamern Gangart zählen und mit dezenten Keys unterlegt sind: "I awoke to a Night of Pain and Carnage", der Opener, und Titel Numero fünf "In the Valley of Death I am their King". Besonders letzterer Track hat es mir angetan, gehört er doch meiner Meinung nach zum Besten, was JUDAS ISCARIOT je verbrochen hat. Interessant wäre es dann noch, die Lyrix von "Terror from the eastern Sky" in Erfahrung zu bringen, schließlich kommt Akhenaten aus dem lieben Amiland... Mit "Spectral Dance of the Macabre" liegt zusätzlich noch eine unverhehlte Hommage an CELTIC FROST vor, die sich sowohl im Titel des Stücks, als auch in der eigentlichen Musik selber äußert, gelungen! Also, obwohl der Musiker seine Instrumente langsam aber sicher (fast) fehlerfrei zu beherrschen beginnt, gefallen mir die beiden Vorgänger wesentlich besser. Fans werden wohl eh blind zugreifen, alle andren Black Metaller sollten sich aber zumindest mal den oben genannten Überhammer reinziehen.
   
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