Navigation
                
20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JEZABEL - A todo o nada
Band JEZABEL
Albumtitel A todo o nada
Label/Vertrieb GOI Music/Rising Sun
Homepage Homepage suchen ...
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Aline Rser
Bewertung 6 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
ezabel kommen aus Argentinien und haben sich dort bereits letztes Jahr schon einen Namen gemacht. In Argentinien selber waren sie schon mit Hammerfall auf Tour, was wahrscheinlich auch ein Grund dafr ist, dass sie nun die Mglichkeit haben, ihr Debtalbum in Europa zu verffentlichen. Dieses mit dem Namen "A todo o nada" bietet netten Speed Power Metal der klassischen Art. Es wird hierbei auf allen mglichen Schnickschnack und musikalische Neuheiten verzichtet, sondern ein gleichbleibender, eingngiger Stil verwendet. Mit zwei Gitarristen (Nestor Rodriguez und Diego Del Rio) spielen die Gitarren natrlich eine groe Rolle, das wird besonders bei den Gitarrensoli deutlich. Der "frickelige" Stil dieser Instrumentalarbeit zeigt, dass die Musiker etwas von ihrem Handwerk verstehen und sorgt fr Wind auf der Scheibe. Bei den beiden Songs "Eternamente" und "Sptimo Cielo" werden ein paar Gnge zurckgeschaltet. Dies sind zwei rein instrumentale Stcke, die um einiges ruhiger und gediegener sind als der Rest. "Eternamente" stellt das Intro auf der CD dar, bei dem das Keyboard vordergrndig auftritt. "Sptimo Cielo" ist ein Stck mit jaulender Gitarre und melancholischem Beigeschmack. Eine gelungene Abwechslung zwischen den brigen Speednummern! Da knnte es mehr von geben! Was ich an dem Ganzen u. a. vermisse sind hufigere Keyboardeinstze. Das bisschen Geklimper, das man ab und zu mal wahrnimmt, beherrscht hauptschlich die Erffnung mancher Songs oder kleinere Zwischenpassagen. Also, wenn man schon nachtrglich einen Keyboarder (Omar Liste) in seiner Band aufnimmt, sollte dieser ruhig fter zum Zug kommen! Neben den recht ordentlichen Leistungen der Instrumentalmusiker erscheint der Snger (Leandro Coronel) jedoch total fehl am Platz. Wenn man behauptet, seine Stimme sei gewhnungsbedrftig, ist dies noch milde ausgedrckt. Sie ist einfach zu piepsig und kraftlos, als dass sie den Anforderungen der Musik entsprechen wrde. Somit hrt sich sein Gesang kein bisschen vielseitig an, sondern eintnig und fad. Die Noten, die fr den Gesang geschrieben wurden sind zwar zur Musik passend, aber Coronel erreicht manche Tne halt einfach nicht; somit hrt sich das Ganze an wie gewollt und nicht gekonnt. Na ja, vielleicht konnten sich die Argentinier auch einfach keine teuren Studioaufnahmen leisten... Das, was ich mit meinen zu Neige gegangenen Spanischkenntnissen an Text noch erfassen konnte hrt sich allerdings sehr interessant an. Jezabel singen ber das Leben und den Tod, Ruhm und Niederlage, Zweifel und Zuversicht, Angst und Hoffnung, Liebe und Leiden, also alles, was das Leben zu bieten hat. Da wrde es sich lohnen, mal ein Spanischwrterbuch herauszukramen! Die abschlieende Helloween Coverversion "I Want Out" htte man sich getrost sparen knnen, da das andere Bands wie Hammerfall und Sonata Arctica schon besser gemacht haben. Es sind auf jeden Fall gute musikalische Elemente auf der Platte zu finden, die von Knnen zeugen, jedoch erscheint alles in allem etwas zu eintnig (und irgendwann geht einem der Gesang einfach auf die Nerven!).
   
<< vorheriges Review
JEFF SCOTT SOTO - Prism
nchstes Review >>
JOHN ARCH - A Twist Of Fate


Zufällige Reviews