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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JEFF SCOTT SOTO - Prism
Band JEFF SCOTT SOTO
Albumtitel Prism
Label/Vertrieb Frontiers Records
Homepage www.jeffscottsoto.com
Verffentlichung 11.11.2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Jeff Scott Soto ist bekannt dafr ein hired gun zu sein, ein Snger, der vielen Projekten seine Stimme leiht und sie dadurch veredelt. Alls Beispiele wren da Yngwie Malmsteen, Axel Rudi Pell, Talisman, Takara oder Eyes, um mal einige zu nennen. Ich wusste gar nicht, das der gute Jeff schon 1994 ein Soloalbum herausbrachte, wo er Co Songwriter war und alle Instrumente einspielte. Das letzte, was ich seit seinem Ausstieg von Jeff wusste, war die Tatsache, das er in Las Vegas einen gut dotierten Sngerjob in einer Top 40 Coverband inne hatte! Jetzt scheint er wieder Bock auf eigene Songs zu haben und hat auch schon wieder ne anstndige Frisur. Eine ganze Schar von Gitarristen (neun!) hat er dafr, vier Bassisten und an den Keys und am Bass hat er noch zustzlich mitgemacht. Nur an den Drums war nur ein Musiker, ein gewisser Alex Papa. Alle Songs von Prism stammen von Soto, auer das groartige mit Blsern unterlegte Duett mit Glenn Hughes I Want To Take You Higher, da es einen anderen Autor hat, es ist bestimmt eine Coverversion! Die Platte beginnt recht spritzig mit dem Opener Eyes Of Love, treibende Drums, toller Chorus, flotte Gitarren, nette Solis, guter Hard Rock. Dann fngt es aber an, die gute Ballade Heaven Knows kommt direkt an zweiter Stelle. Danach folgt mit Dont Come Easy wieder eine typische Ami Rock Ballade! Wer jetzt denkt, das war es, der irrt! Ballade folgt auf ruhigen Song oder Ballade, wie man es sieht. Einzig das erwhnte Duett und How Long lassen einen aufwachen. Was soll das, Jeff? Htte die Platte nicht besser The Ballads geheien? Im Vergleich zu den epischen, ruhigen Balladen von Axel Rudi luft hier der Schmalz literweise aus den Boxen. Dies ist eine Platte, die ich fr die ruhigen Stunden zu zweit bedenkenlos empfehlen kann. Andere werden wohl eher schlfrig......... Es ist eine handwerklich solide Platte, trotzdem bin ich etwas enttuscht. Die Songs haben Qualitt, keine Frage, aber mir fehlt eindeutig Abwechslung, so ist es schwierig eine Note zu geben. Probieren wir die Mitte.
   
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