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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LOOM LIGHT - Ein Märchen das es nicht mehr gibt
Band LOOM LIGHT
Albumtitel Ein Märchen das es nicht mehr gibt
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.loomlight.com
Veröffentlichung 01.11.2006
Laufzeit 62:21 Minuten
Autor Pierre Lorenz
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Kaputtes Synthiegedudel, eine vollkommen zugedröhnte Sängerin und Texte wie man sie sonst nur in Gothic Foren findet: Das sind LOOM LIGHT aus Österreich. Fatalerweise stellt dieses Album hier nur einen Mosaikstein in der Trilogie "A Loom Full Of Light" dar. Vorangegangen ist "The Secrets Of The Silver Blades", "Die siebente Saga" wird wohl noch folgen. Alles dreht sich um den Webstuhl im Licht(!), einen realen Gegenstand, der angeblich durch die musikalisch übertragene Stimmung greifbar wird. Mir verwehrten der unnachahmbar schlechte Mix, die unangenehme Stimme des Masterminds Dark Romeo und die überzogene Theatralik jedoch ein tieferes Eindringen in die Materie. "Zeit", hier singt Marie Luise mal nur zur Gitarre, fällt komplett aus dem Konzept und ist für mich damit der einzige Lichtblick beim Durchhören gewesen.
Man benötigt schon einen extrem derben Humor oder aber einen gewaltigen Sprung in der Schüssel um sich dieses Album komplett geben zu können. "Und so fällt dieser Staub der Liebe auf die Dornen der Zärtlichkeit..." Bitte nicht kaufen!
   
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