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Nieten, Oberlippebart und schwarzes Leder ergeben? Genau, 80er Jahre Heavy Metal! Glücklicherweise übernahm Soundguru Achim Köhler Mix und Mastering, so dass der Sound der französischen Kapelle wuchtig und amtlich aus den Boxen dröhnt. So haben die seit den 80ern aktiven Musiker eine Klippe erfolgreich umschifft. Die andere Klippe konnte das Schiff nur mit einigen Blessuren am Rumpf überleben! Der Gesang der Frontfrau Nathalie Geyer ist in den höheren Lagen etwas überschlagend-nervig und man sollte die Gläser verstecken. Weniger wäre hierbei mehr, da die Dame es sonst wirklich kann und den nicht superoriginellen, aber handwerklich guten Songs ihren Stempel aufdrückt. Metalfans, welche auf hohe Sänger nicht können, werden aber auch bei Mystery Blue die Beine in die Hand nehmen! Das beginnt schon beim Intro "The Twilight Zone", wo man eine Mozart Arie covert. Nach kurzer Zeit erklingt eine weibliche Stimme, welche fragt was los ist, worauf erst ein Chor einvernehmlich brüllt, dass man Metal wolle. Lustig! Anspieltipp: Der tolle Stampfer "Psycho City". Traditionelle Metalfans sollten hier zuschlagen, falls sie wie gesagt mit dem Gesang klarkommen. |
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