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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

INTRONAUT - Void
Band INTRONAUT
Albumtitel Void
Label/Vertrieb Life Force Records
Homepage www.intronaut.net
Verffentlichung 01.12.2006
Laufzeit 50:17 Minuten
Autor Markus Sausen
Bewertung /
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Eine gnzlich abstruse Mischung spielen Intronaut auf ihrem aktuellen Longplayer "Void". Die Band ist mir bis dato noch unbekannt, obwohl die Mitglieder Leon del Muerte und Sascha Dunable sich bereits in mehr oder weniger bekannten Bands wie Anubis Rising, Impaled oder Exhumed verdingt haben. Somit kann man schon mal erahnen, was auf einen zukommt. Doomig, dsterer Grindcore gespickt mit massenhaften Jazzeinflssen wird hier aufgetischt. So kommt auch schon mal ein Kontra Bass zum Einsatz, was wiederum fr die technische Versiertheit von Bassmann Danny Walker spricht.
Die 8 Songs haben allesamt eine lange Laufzeit, was mir das Reinkommen in die Songs nicht gerade erleichtert. Selbst bei einer krzeren Laufzeit ist dies nicht gerade einfach, da Intronaut gerne mal etwas vertrackt und dissonant zu Werke gehen.
Da drngt sich direkt der Name Ephel Duath auf, doch die Combo schlgt in eine andere Kerbe. Intronaut erinnern mich da eher an Mr. Bungle, gepaart mit etwas Neurosis. Dem entsprechend anstrengend ist der Hrgenuss.
Beim Gesang wird direkt mit 2 Sngern zugeschlagen und es werden keine Gefangenen gemacht. Leon del Muerte und Sascha Dunable grunzen um die Wette, dass es echt nicht mehr feierlich ist. Dies tut der ohne hin recht dsteren Platte nur gut.
Der Opener "A Monolith Vulgary" knallt direkt auf das belste vor den Latz. Danach wird es aber fr mich frickeleitechnisch doch etwas zu viel des Guten. Die Songs ziehen an mir vorbei und hinterlassen bei mir auer Sprachlosigkeit keinen bleibenden Eindruck.
Nur bei "Fragments Of Charakter" (diesen Song gibt es nur auf der europischen Verffentlichung) bleibt zu guter letzt wegen der enormen Jazzeinflsse noch einmal etwas hngen. Da kommt noch mal der Jazzer durch. Es kommt sogar ein Saxophon zum Einsatz, wobei dies doch eher nach Synthesizer klingt.
Fazit: Eine musikalisch durchaus anspruchsvolle Scheibe, bei der man massenhaft Zeit braucht um sich herein zu hren. Bei mir wird dies allerdings noch sehr, sehr lange Dauern.
Keine Note!
   
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